Cloudwissen

Datenschutz- und -sicherheit

Wie sicher ist die Cloud?

Die Cloud ist etwas sehr Abstraktes. Unternehmen lagern Daten nicht mehr auf dem firmeninternen Server, sondern verschicken sie in die Weiten des Cloud-Himmels. Verständlich die Frage: Wie sicher sind meine Daten eigentlich?


Wenn Daten nicht mehr intern auf einen Server liegen, sondern in der Cloud gespeichert werden, gibt es viele Fragen: Wohin verschwinden die Daten eigentlich, wer kann darauf zugreifen und wie sicher sind sie überhaupt? Tatsächlich schwirren die Daten beim Cloud-Computing nicht heimatlos umher, sondern sind in Rechenzentren der Provider gespeichert. Und wie sicher diese sind, hängt vom jeweiligen Cloud-Anbieter ab.

Rundum sicher und geschützt

Keine Frage, IT-Sicherheit und Datenschutz spielen eine zentrale Rolle für Unternehmen, die Dokumente, Kontakte und Kundendaten in der Wolke speichern und verarbeiten wollen. Die IT-Sicherheit zielt darauf ab, Daten und Anwendungen in den Rechenzentren und auf den Transportwegen vor unbefugten Zugriffen und Cyberattacken sowie vor Viren und Trojanern zuverlässig zu schützen. Deshalb läuft die Datenkommunikation zwischen lokalem Rechner und den Servern im Rechenzentrum des Providers verschlüsselt. Sind die Transportwege gesichert, geht es dann um das Thema Datenschutz im Rechenzentrum selbst. Unternehmen setzen zu Recht den Schutz ihrer Daten an erster Stelle. Dabei geht es vor allem diverse Vorgaben und Gesetze einzuhalten, etwa die Persönlichkeitsrechte nach dem Bundes¬datenschutzgesetz, verschiedene europäischen Richtlinien oder auch unternehmenseigene Datenschutzregeln. Wichtig zu wissen: Für deutsche Cloud-Provider mit Rechenzentren am Standort Deutschland gilt grundsätzlich ein viel größerer und umfangreicherer Datenschutz als im Ausland. Unternehmen können sicher sein, dass ihre Bits und Bytes hierzulande gut aufgehoben sind.
Cloud-Anbieter müssen daher streng darauf achten, dass ihre Rechenzentren physisch geschützt sind: vor Überschwemmungen, Bränden, Blitzeinschlägen oder auch vor den Versuchen Unbefugter, sich gewaltsam Zutritt zu den Räumen zu verschaffen. Geschultes Sicherheitspersonal, Hochsicherheits¬zäune oder Alarmsysteme lassen Rechenzentren von professionellen Anbietern daher oft wie Hochsicherheitstrakte wirken. Auch im Inneren der Anlage wird vorgesorgt: Jedes Rechenzentrum besitzt eigene Brandmelde- und Löschanlagen, die direkt mit der Feuerwehr gekoppelt sind. Die eigentliche Gebäudetechnik und ihre zugehörigen Versorgungswege sind mit Ersatz¬einrichtungen doppelt ausgelegt. Jedes Rechenzentrum verfügt über eine eigene unterbrechungsfreie Stromversorgung, auch sie ist doppelt ausgelegt.

Anbieter ist nicht gleich Anbieter

Bei der Wahl des Cloud-Providers sollten Mittelständler unbedingt auf die Seriosität, die Erfahrung und das Know-how des Anbieters achten. Denn dass ein spezialisierter IT-Dienstleister mehr Expertise in Sachen Datensicherheit und Datenschutz hat und im Einsatz von IT-Technik erfahrener ist, als etwa ein Unternehmen, das Endgeräte herstellt oder Werbung vermarktet, liegt auf der Hand.


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