Telekom berät die Osiandersche Buchhandlung bei der Virtualisierung ihrer Server
Virtuell statt Wildwuchs
Mit Unterstützung der Telekom verlagerte der Buchhändler einen Großteil seiner Server in die Cloud. Das Ergebnis: Mehr Leistung und weniger Aufwand bei der Wartung.

Gut beraten von der Telekom: Server in der Cloud lassen bei der Osianderschen Buchhandlung die IT-Leistung um das Dreifache ansteigen und die Stromkosten sinken.
Wer eine der 24 Buchhandlungen von Osiander betritt, merkt gleich: Das Unternehmen setzt auf Fortschritt anstelle von Stillstand. Lesestoff vom Krimi bis zum Fachbuch, Autorenlesungen und bequeme Sessel zum Schmökern. Dabei begann die Erfolgsgeschichte des 1596 gegründeten Unternehmens als klassische Universitätsbuchhandlung in Tübingen. Und noch bis in die 70er Jahre dominierten die Lehrbücher der Uni das Sortiment des Buchhändlers. Heute ist Osiander eine der größten Sortimentsbuchhandlungen Deutschlands mit eigenem Online-Shop und beschäftigt 350 Mitarbeiter an 18 Standorten. Dazu gehört auch ein modernes Logistikzentrum, das der Buchhändler 2003 eröffnet hat.
Datenvolumen virtuell bewältigen
Jetzt hat Osiander auch seine IT auf den neuesten Stand gebracht. Im Fokus standen dabei die Server. Hier speichert der Buchhändler die Daten von Internetseiten sowie Sortiment und nutzt sie zur Datensicherung. Da das Unternehmen schon seit Jahren expandiert, neue Filialen eröffnet und seine Kunden mit Katalogen, E-Booksund Co. versorgt, stieg das Datenvolumen kräftig an. Um die Datenmenge zu bewältigen, kaufte Osiander kontinuierlich neue Server. Zuletzt musste sich die IT-Abteilung um 20 Systeme kümmern – viel Aufwand für Wartung und Administration. Außerdem arbeitete das Gesamtsystem deutlich langsamer. Das bekamen die Mitarbeiter zum Beispiel im Weihnachtsgeschäft zu spüren, wenn die Datenbankserver ein Viertel stärker ausgelastet sind als sonst. Eine neue Lösung musste her. Die Osiandersche Buchhandlung entschied sich dazu, den Großteil ihrer Server zu virtualisieren. Dazu wurden die Ressourcen mehrerer Systeme zusammengefasst, um sie dann gebündelt auf einer Plattform virtuell bereitzustellen.
Zukunftsfähiges Konzept
Mit der Telekom fand Osiander einen Partner, der Beratung, Planung und Umsetzung der Virtualisierung aus einer Hand leisten konnte. So gelang es dem Buchhändler, die Zahl seiner Server von 20 auf sieben zu reduzieren. Das Hosting übernimmt auch heute noch Osiander. Bei der Speicherung greift ebenfalls ein neues Konzept. Statt vieler lokaler Festplatten gibt es nur noch eine zentrale Speichereinheit. Fällt ein Server aus, startet der jeweilige Dienst auf einem anderen System neu. Ausfallzeiten, die den Geschäftsbetrieb stören, gibt es so keine mehr. Benötigt die Buchhandlung neue Serverkapazitäten, lassen sich jederzeit kostenlos virtuelle Systeme dazuschalten. Hier greift ein Konzept der Telekom, durch das keine Kosten für Nachlizenzierungen fällig werden.
Wartungszeit runter, Leistung hoch
Durch die Virtualisierung hat Osiander den Aufwand für die Wartung erheblich reduziert. Statt die Server nach Geschäftsschluss oder sonntags zu kontrollieren, erledigen die IT-Mitarbeiter die Arbeiten während des laufenden Betriebs. Gleichzeitig stieg die Leistung des Serverparks im Vergleich zu vorher um das Dreifache. Das spüren zum Beispiel die Mitarbeiter in den Filialen. Die Datenbankabfrage ist wesentlich schneller geworden. Außerdem konnte das Unternehmen durch die Virtualisierung seine Stromkosten um 15 Prozent senken.
Weitere Informationen gibt es auch hier: www.telekom.de/dreisechsnull
Bildquelle: © Osiandersche Buchhandlung
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