Zunächst muss überprüft werden, welche Teile der Infrastruktur sich dafür eignen, durch einen Externen betreut zu werden. Als Faustregel gilt: Je höher der Standardisierungsgrad, desto besser. Richtig interessant wird es ab 500 standardisierten Clients. Ist die im Hause eingesetzte Hardware außerdem bereits weitgehend mit Software für Remote Management ausgestattet, wird es noch interessanter. In einem nächsten Schritt erfolgen dann die Definition fest umrissener Aufgabenfelder und die Festlegung der benötigten Service Levels. Der Anwender sollte außerdem vorab genau überlegen, auf welche Bereiche der IT die externen Mitarbeiter zugreifen dürfen.
Die Beauftragung eines Dienstleisters sollte in den allgemeinen Beschaffungs- und Einkaufsprozess eingebunden werden. Für eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Lieferanten ist es empfehlenswert, intern IT-Mitarbeiter mit der Betreuung der Externen zu beauftragen. Unternehmen mit einer heterogenen IT-Infrastruktur sollten zudem darauf achten, dass der Dienstleister mit Soft- und Hardware verschiedener Anbieter umgehen kann. Dies gilt auch in Bezug auf bereits vorhandene Netz- und Systemmanagementtools. Sind entsprechende Lösungen noch nicht im Unternehmen implementiert, kann der Dienstleister die Planung und Einführung begleiten.
Nicht zuletzt bieten Managed Services die Möglichkeit, an Innovationen schneller teilzuhaben. Ein Beispiel: Mit der neuen Remote Management-Lösung Questra von Fujitsu Siemens Computers können mittels einer zentralen Wissensdatenbank Probleme im System frühzeitig erkannt werden.
Wann lohnen Managed Services?
• Standardisierungsgrad der IT-Infrastruktur
• Regeln für Remote Management aufstellen
• Vergabe fest umrissener Aufgabenfelder
• Festlegen von Service Levels
• Einbindung des Dienstleisters in den
Beschaffungs- und Einkaufsprozess
• Steuerung durch die IT-Abteilung festlegen
• Einsatz einer zentralen Netz- und
Systemmanagement-Software