Die gemeinnützige und mildtätige Stiftung Mittagskinder nimmt sich mit regelmäßigen Mahlzeiten, Zuwendung, Bildungsförderung und gemeinsamer Freizeitgestaltung sozial benachteiligter Kinder an. In den Hamburger Stadtteilen Neuwiedenthal und Kirchdorf-Süd betreut die Einrichtung zwei Gruppen von 60 bis 70 Kindern im Vor- und Grundschulalter.
Die Verwaltung der umfangreichen Spender-, Partner- und Projektdaten sprengte im Laufe der Zeit die Möglichkeiten der eingesetzten Office-Anwendungen, weshalb die Einführung einer professionellen CRM-Lösung beschlossen wurde.
Angesichts knapper finanzieller und personeller Ressourcen sollte die CRM-Lösung mit geringen Kosten verbunden sein sowie schnell und einfach genutzt werden können. Zudem mussten spezifische, mit dem Fundraising verbundene, Anforderungen abgebildet und die CRM-Anwendung mit bestehender Software integriert werden.
ITM: Welche Abteilungen bzw. wie viele Mitarbeiter nutzen das CRM-System?
Susann Grünwald-Aschenbrenner: Im Rahmen seines Corporate-Social-Responsibility-Programms stellte der Anbieter Salesforce.com unserer Stiftung kostenlos zehn Lizenzen seiner webbasierten CRM-Anwendung zur Verfügung.
ITM: Was sind die wichtigsten CRM-Funktionalitäten für Ihr Unternehmen?
Susann Grünwald-Aschenbrenner: Einmal- und Mehrfachspender sowie Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Spendern können schnell identifiziert werden. Das Auffinden wichtiger Multiplikatoren wird so wesentlich vereinfacht. Die Anbindung an die bestehende Buchhaltungssoftware ermöglicht die automatische Erstellung von Spendenquittungen und Dankschreiben.
ITM: Welche Kundenaktionen steuern Sie regelmäßig mit dem CRM-System?
Susann Grünwald-Aschenbrenner: Der Versand des regelmäßigen Newsletters – als wichtigstes Kommunikationsinstrument für die Spender – ist heute vollautomatisiert möglich. Dabei erleichtert die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Spendergruppen zu differenzieren, eine fokussierte Ansprache. Auch das interne Projekt- und Kampagnenmanagement wird in der webbasierten CRM-Software abgebildet. Selbst Projekte, die gleichzeitig verschiedene Partner einbinden, können transparent und unkompliziert abgewickelt werden.
ITM: Wie sichern Sie die von Ihnen vorgehaltenen Kundendaten z.B. hinsichtlich des Datenschutzgesetzes ab?
Susann Grünwald-Aschenbrenner: Wir sind zwar eine sehr kleine und lokale Organisation, aber Datenschutz ist auch beim Spendenmanagement ein wichtiges Thema. Finanzdienstleister wie die Zürich Versicherungsgesellschaft vertrauen den Sicherheitsstandards unseres Software-as-a-Service-Anbieters – deshalb tun wir das auch.