
Um den Absatz ihrer Verkaufsprodukte, etwa Teddybären, zu prognostizieren, setzt die Maragrete Steiff GmbH eine Branchensoftware ein.
Im Bereich der Absatzplanung fehlte der Margarete Steiff GmbH die nötige Systemunterstützung zur Ermittlung und Festlegung der Planmengen, sodass häufig zeitaufwendige Auswertungen erstellt werden mussten, die nicht immer aktuell waren. Heute setzt der Hersteller von Kuscheltieren „mit dem Knopf im Ohr“ eine Branchenlösung ein, um die monatlichen Planmengen seiner Verkaufsartikel zu ermitteln. Zum Einsatz kommt dabei die Software TIA A3 Consumer des Anbieters TIA A3 Forecast GmbH.
IT-MITTELSTAND berichtete bereits im wöchentlichen Newsletter über den Einsatz der Software im Hause Steiff und sprach nun mit Wolfgang Schmid, Leiter der Absatzplanung des Unternehmens, über den Einsatzbereich der Lösung und den Ablauf des Implementierungsprojekts.
ITM: Herr Schmid, für welche Zwecke setzen Sie das Produkt TIA A3 ein?
Wolfgang Schmid: Wir setzen die Software zur Ermittlung der monatlichen Planmengen unserer Verkaufsartikel ein. Diese Planmengen werden dann als Bruttobedarfe der Disposition zur weiteren Verarbeitung Verfügung gestellt.
ITM: Wie viele Mitarbeiter aus welchen Bereichen arbeiten damit?
W. Schmid: Die Absatzplanung wird bei uns zentral in Giengen durchgeführt. Hier arbeiten 2 Mitarbeiter mit dieser Software.
ITM: Welchen Auslöser gab es für die Anschaffung der Lösung?
W. Schmid: Im Bereich der Absatzplanung hatten wir bis zur Einführung von A3 systemtechnisch noch keine optimale Lösung. Hier fehlte zur Ermittlung und Festlegung der Planmengen die notwendige Systemunterstützung und es mussten häufig zeitaufwendige Auswertungen erstellt werden. Die Aktualität war somit nicht immer gewährleistet und Veränderungen der Nachfrageentwicklung konnten nicht immer sofort erkannt werden.
ITM: Warum haben Sie sich gerade für das gewählte Produkt entschieden?
W. Schmid: Ich hatte mich schon einige Zeit damit auseinander gesetzt wie wir bei unseren Prognosen besser werden können. Die TIA war für Steiff nicht unbekannt und der Besuch einer Roadshow war für mich der Einstieg mich näher mit "A3" zu befassen.
Selbstverständlich haben wir uns im Entscheidungsprozess auch mit anderen Produkten und Anbietern beschäftigt. Die Entscheidung für die gewählte Lösung fiel dann nicht zuletzt auch aufgrund einer überzeugenden Systempräsentation des Anbieters mit einer Auswahl unserer Echtdaten sowie einem sehr positiven Referenzbesuch beim Ravensburger Spieleverlag.
ITM: Wie lange dauerte die Implementierung?
W. Schmid: Die Entscheidung für die Anschaffung hatten wir Mitte 2008 getroffen. Erster Produktiveinsatz war dann im Februar 2009. Wir haben uns dabei für die Einführung bewusst Zeit gegeben, um das System für uns optimal einzustellen und einen reibungslosen Echtstart sicherzustellen. – Ich denke dies ist uns auch sehr gut gelungen.
ITM: Gab es dabei Schwierigkeiten?
W. Schmid: Während der Testphase musste schon noch die ein oder andere Anpassung im System vorgenommen werden. Schwierigkeiten traten dabei jedoch nie auf und die notwendigen Änderungen wurden von TIA auch immer ohne Verzögerung vorgenommen.
ITM: Wie bewährt sich die Lösung im Einsatz?
W. Schmid: Die Software ist bei uns jetzt seit gut einem Jahr im Einsatz. Wir sind mit dem Tool sehr zufrieden, alle planungsrelevanten Informationen zur Beurteilung eines Artikels stehen in einer Bildschirmmaske zur Verfügung und der Planer kann sich so jederzeit ein aktuelles Bild machen um seine Entscheidung zu treffen.
ITM: Welche Pläne haben Sie für die Unternehmens-IT in der nächsten Zeit?
W. Schmid: Im Bereich der Absatzplanung werden wir zur besseren Beurteilung und Einsteuerung unserer Neuentwicklungen ein weiteres TIA-Produkt einführen. Konkret ist hier der Einsatz der Software TIA A3 Avacos geplant.
Die Margarete Steiff GmbH
Gründungsjahr: 1880
Unternehmenssitz: Giengen an der Brenz
Mitarbeiterzahl: 800
Internet: www.steiff.de