Titelinterview > Organisation
Präzise Arbeit: Interview mit Christof Goergen, Leiter Vertriebsinnendienst und Marketing bei der Fecken-Kirfel GmbH & Co. KG, und Stefan Reimer, EDV-Leiter im Unternehmen
Software > Business Intelligence
Raus aus der Bastelecke: Proprietäre Business-Intelligence-Lösungen (BI) sind für mittelständische Unternehmen häufig zu teuer - und bremsen damit Innovation aus, denn der Bedarf an analytischen Anwendungen ist hoch.
Infrastruktur > Virtualisierung
Reale Umstände begrenzen den Gestaltungsrahmen: Die Virtualisierung der IT verspricht hohe Einsparungen. Allerdings finden derartige Projekte selten auf der grünen Wiese statt, sondern in realen, meist heterogenen Infrastrukturen, in denen der Gestaltungsspielraum begrenzt ist.
Proprietäre Business-Intelligence-Lösungen (BI) sind für mittelständische Unternehmen häufig zu teuer – und bremsen damit Innovation aus, denn der Bedarf an analytischen Anwendungen ist hoch. Kostengünstige Open-Source-BI-Anwendungen haben mittlerweile die Bastlernische verlassen und lassen sich in den professionellen Versionen mit Supportpaket auch im „Ernstfall“ reibungslos betreiben.
Viele Mittelständler agieren zunehmend weltweit, was neben Umsatz aber auch eine Vielzahl rechtlicher Konsequenzen mit sich bringt. Neue Compliance-Richtlinien greifen, wodurch Angaben und Daten, die bis dato eher sekundär waren, plötzlich höchst relevant sind. Gerade bei den entsprechenden Datenbeständen heißt es daher, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die hinzugekommenen Anforderungen zu erfüllen.
Die Virtualisierung der IT verspricht hohe Einsparungen. Allerdings finden derartige Projekte selten auf der grünen Wiese statt, sondern in realen, meist heterogenen Infrastrukturen, in denen der Gestaltungsspielraum begrenzt ist. Mitbestimmend für lohnende Investitionen in neue Hardware und Virtualisierungssoftware sind die Abschreibungsstände einzelner Server und Speichersysteme. Zudem bedingt die Wirtschaftskrise, die Ausgaben und Einsparungen durch die IT-Virtualisierung kritisch zu prüfen.
Traditionelle Serverumgebungen stehen in dem Ruf, wenig energie- und ressourceneffektiv zu sein. Als kostensparend beworben werden hingegen Virtualisierungslösungen. Doch welche Vorteile bringt die Virtualisierung gemessen an den realen Verhältnissen in mittelständischen Unternehmen wirklich? Bergen virtualisierte Umgebungen vielleicht sogar erhöhte Sicherheitsrisiken?
Neben mehr Flexibilität verheißten virtualisierte Infrastrukturen eine bessere Ressourcennutzung und damit geringere Infrastrukturkosten (Hardware, Stellplatz, Klimatisierung, Energie). Außer technischen und betriebswirtschaftlichen Punkten gibt es jedoch auch einige rechtliche Fragen, die bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Virtualisierungstechniken berücksichtigt werden müssen. Sicherzustellen ist, dass ausreichende Software-Nutzungsrechte vorhanden sind und auch für die virtualisierte Software Pflege und Herstellersupport gewährleistet werden können.
Beim Marketingschlagwort „Green IT“ winken viele IT-Chefs nur noch müde lächelnd ab, während sie beim Thema „Energieeffiziente IT“ schnell hellhörig werden. Gerade die IT-Chefs im Mittelstand suchen neue Wege, um Energie und damit auch Kosten zu sparen – etwa durch organisatorische Maßnahmen wie Konsolidierung und Zentralisierung, durch den Einsatz innovativer Software-technologien etwa zur Virtualisierung und zur Systemsteuerung oder durch den Umstieg auf stromsparende Hardwaretechnik.
Immer mehr Unternehmen nutzen Identity-Management-Systeme (IDM-Systeme) für ihre Benutzerverwaltung und IT-Sicherheit. Die meisten wiegen sich dabei in falscher Gewissheit, denn viele IDM-Systeme weisen selbstverschuldete Sicherheitslücken auf. Ein gefundenes Fressen für Datendiebe. Unternehmen sehen das Problem hingegen gelassen, fühlen sie sich doch durch ihre Policies abgesichert.