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IT-MITTELSTAND Januar/Februar 2007

Im Titelinterview:
Elmar Edwin Duffner (li.), Geschäftsführer der Poggenpohl Möbelwerke GmbH, und IT-Leiter Thomas Wostbrock

Open Source:
Vive la Liberté. Unabhängigkeit, Entscheidungsfreiheit, Offenheit – so wird für Linux als Alternativplattform. Oft sind es jedoch schlicht die Kosten, die Mittelständler zum Wechsel bewegen. Berechtigt?

Projektmanagement:
Die fünf Kardinalfehler: Viele IT-Projekte scheitern trotz guten Willens. Doch die Ursachen können behoben werden.


Titelinterview

Poggenpohl: Individuell im Standard

Beim Premium-Küchenhersteller Poggenpohl verschmelzen IT und Fachbereiche. Zudem war man an der Entwicklung eines Branchenmoduls für die Möbelindustrie beteiligt. Geschäftsführer Elmar Duffner (li.) und der IT-Verantwortliche Thomas Wostbrock erläutern die Hintergründe.


Software > Open Source

Vive la Liberté

Unabhängigkeit, Entscheidungsfreiheit, Offenheit – mit diesem eher philosophischen Ansatz wurde bisher für Linux als Alternativplattform geworben. Meist sind es jedoch schlicht die Kosten, die Mittelständler zum Wechsel bewegen: Bis zu 30 Prozent der Betriebskosten lassen sich Experten zufolge mit dem quelloffenen Betriebssystem einsparen. Der Zeitpunkt ist günstig: Das Angebot vorgeschnürter Pakete wächst und an qualifiziertem Linux-Personal herrscht kein Mangel mehr.


Rechtssicherer Einsatz von Freier Software

Bei der Migration von herkömmlich lizenzierter Software auf Open Source-Software im eigenen Unternehmen stellen sich eine Reihe von Fragen. Neben technischen Aspekten und möglichen Kostenvorteilen spielt auch die Rechtssicherheit eine gewichtige Rolle. Das Verständnis des Open Source-Lizenzmodells ist dabei von erheblicher Bedeutung, sagt Dr. Till Jaeger, Partner in der Kanzlei JBB Rechtsanwälte in Berlin.


Software-Riesen wittern Linux-Geschäfte

Microsoft schmust mit Novell, Oracle nimmt Red Hat in die Mangel: Softwareriesen ignorieren Linux längst nicht mehr. Vor kurzem noch für undenkbar gehaltene Allianzen formieren sich. Was haben Anwender zu erwarten?


3 Fragen an...

Open Source-Technologien, oft auf der Basis des Betriebssystems Linux, gewinnen im Mittelstand Bedeutung. Der Fokus liegt dabei auf dem Bereich Middleware, beispielsweise der Datenbank MySQL oder den Programmiersprachen Perl und PHP. Der Open Source-Webserver Apache ist mit zwei Dritteln Anteil am Weltmarkt sogar unumstrittener Marktführer. In Deutschland sind sogar fast 90 Prozent aller Webserver vom Typ Apache – nur knapp über 10 Prozent verbleiben für alle anderen Typen zusammen, z. B. Microsofts Internet Server oder Lotus Domino von IBM. IT-MITTELSTAND hat bei zwei Experten in Sachen Linux nachgefragt, welche Einsatzfelder sie empfehlen und wie sich potentielle Stolpersteine ausräumen lassen.


Die Mischung macht's

Open-Source- und Freeware-Produkte sind in aller Munde. Doch was steckt wirklich dahinter? Und wie bewähren sich solche frei programmierbaren Softwareprodukte in der Wirtschaft?


Organisation > Projektmanagement

IT-Projekte im Mittelstand: Die fünf Kardinalfehler

Viele IT-Projekte im Mittelstand scheitern trotz guten Willens – das ist nichts Neues. Spannend ist jedoch, dass es in der Praxis immer wieder die gleichen Ursachen sind, durch die Projekte ins Stocken geraten. Aber: Sie sind zu beheben.


Projektmanagement: Reinste Geldverschwendung?

87 Prozent aller Projekte seien reine Wertvernichter, behauptet Prof. Dr. Manfred Gröger, Professor der FH München, in einem Interview. Harte Aussagen – und unweigerlich stellt sich für den Mittelstand die Frage, ob das so viel gerühmte Projektmanagement wirklich als ein Erfolgskonzept dienen kann.


Kommentar: Sind Mittelständler Durchschnittskunden?

Uwe Kutschenreiter, Vorstand des ERP-Anbieters Oxaion

Die Frage, ob ERP-Einführungen zum Festpreis sinnvoll sind oder nicht, kocht immer wieder hoch. Die Argumente pro Festpreis liegen scheinbar auf der Hand: ein festgelegter Preis für eine festgelegte Leistung. Der Kunde weiß, was auf ihn zukommt. Und: Wer zahlt schon gerne mehr als nötig, fragt sich Uwe Kutschenreiter, Vorstand des ERP-Anbieters Oxaion.


Neue Bibliothek

Ende April wird die Version 3 des ITIL-Regelwerks veröffentlicht. Der Hauptgrund: die aktuelle Version 2 hinkt der IT-Entwicklung schlichtweg hinterher.


Das Ziel stets im Visier

Bevor man über die effiziente Steuerung eines IT-Projektes nachdenkt, sollte zunächst klar sein, welches Ziel verfolgt wird. Dieses Ziel wird nicht über die Funktion eines IT-Systems bestimmt, sondern allein über die wirtschaftliche Notwendigkeit.


Gründliche Durchsicht

Wirtschaftlichkeitsanalysen helfen auch im CRM-Projektvorfeld, Wertpotenziale zu identifizieren. Bekanntlich dient Customer Relationship Management (CRM) dazu, den Kundenservice zu erhöhen und damit höhere Umsätze zu generieren.


Strategie

Die Semantik der Daten für die Fertigung

Mittels Key Performance Indicators lassen sich verlässliche Zahlen für das tägliche Funktionieren und den langfristigen Erfolg von Fertigungsunternehmen realisieren.


I love you(r money)

Während Hacker früher möglichst viele IT-Systeme zum Absturz bringen wollten, verfolgen sie heute meist handfeste finanzielle Interessen. Das Spektrum reicht vom Ausspähen geheimer Bankdaten bis zur Erpressung.


Der Skepsis entgegentreten

IT-MITTELSTAND befragt die Verantwortlichen der großen IT-Anbieter. In dieser Ausgabe: Frank Baurmann, Country Manager Deutschland/Luxemburg beim Infrastruktur- und Verfügbarkeitsspezialisten APC


Wer hat das Recht an der Domain?

Internet-Domains führen immer häufiger zu rechtlichen Streitigkeiten.

Der Grund: Vielen ist die Notwendigkeit der namensrechtlichen Sicherung von Internetadressen schlichtweg nicht bekannnt.


Wissen über Wissen

Unbedingte Voraussetzung für hohe Datenqualität sind Sprachkenntnisse und kulturelles Wissen. Logisches Denken macht Datenvalidierung erst möglich, um Wissensdatenbanken für die Verbesserung der Qualität von Datenbanken zu schaffen.


Ausweitung des Portfolios im deutschsprachigen Raum

Die zur Würth-Gruppe gehörende Portolan Commerce Solutions GmbH, Anbieter internationaler Finanzbuchhaltungs- und Controllinganwendungen, und der US-ERP-Spezialist QAD, gehen gemeinsame Wege.


Branche > Nahrungsmittel

Feinkost Käfer mit Mobilfunk

Einer der erfolgreichsten deutschen Gastronomen,

Feinkosthändler und Caterer – die Käfer Gruppe – setzt in der

mobilen Kommunikation seit kurzem auf o2 Germany.


Gelungener Umstieg

Für die Privatbrauerei Schweiger erwies sich die Migration vom bisher eingesetzten ERP-System von Copa Systeme auf dessen neue Business-Software drink.3000 als der richtige Schritt.


Neuer Integrationsfaktor

Der Düsseldorfer Nahrungsmittelhersteller Zamek ersetzt seine heterogene IT-Landschaft mit diversen Softwaremodulen verschiedener Hersteller durch eine integrierte SAP-Branchenlösung. Mit der SAP-Portallösung soll auch eine einheitliche und benutzerfreundliche Bedienerführung realisiert werden.


Gerolsteiner lässt es sprudeln

Um Rechnerressourcen besser zu nutzen, Kosten zu senken

und EU-Anforderungen gerecht zu werden, konsolidierte die Gerolsteiner Brunnen GmbH 2006 ihre Serverlandschaft.


Praxis

Passform in allen Belangen

Um im Markt für Gesundheitsvorsorge zukunftgerichtete Entscheidungen treffen zu können, setzt die Julius Zorn GmbH auf Business Intelligence.


Sichere Verbindung

Als netzunabhängiger Energieanbieter setzt die natGas AG auf konsequentes Auslagern der IT, um sich im Erdgasmarkt Wettbewerbsvorteile zu sichern.


Das Geheimnis, sich selbst zu beschränken

Wie es ein international tätiger Mittelständler in lediglich neun Monaten schaffte, eine neue ERP-Software produktiv zu setzen.


Nachgefragt bei...

Sven Ustrabowski, Marketingdirektor bei der Schöck Bauteile GmbH, über den Value-Scan-Einsatz im Vorfeld einer CRM-Implementierung


Brennpunkt

IT-Themen im Fokus

Aktuelle Ausgabe > Juni 2010

Highlights der aktuellen Ausgabe von IT-MITTELSTAND ...


DMS Expo zieht nach Stuttgart um

Bildquelle: © Messe Stuttgart / Roland Halbe



Bergisch Gladbach, 14. Juli 2010 – Die Koelnmesse und die Messe Stuttgart legen die IT-Fachmessen...


Immer gut verpackt

Noch bis zum 11. Juli 2010 rollt der Ball bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Sollte man...


Mangelndes Verständnis führt in die Klemme

Auch wenn die jüngsten Zahlen der Bundesbank hinsichtlich der Vergabe von Krediten nach Aussage des...


Die Fäden nicht aus der Hand geben

Der Betrieb eines Rechenzentrums gestaltet sich recht teuer, vor allem wenn man in Sachen...


Neuer Antrieb für die Kommunikation

Angefangen hat alles 1949. Walter Wittenstein und Bruno Dähn nannten ihre Firma wie die kleine...


Noch keine Massenbewegung

Cloud Computing fand hierzulande bisher nur wenige Freunde. „Deutschland weitgehend wolkenlos“...


Alle Zahlen auf einen Blick

Die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH nutzt intelligente

Finanzbuchhaltungssoftware nicht nur, um...


Sicher in die Luft gehen

Berlin-Tegel, im Juni 2010 – Sicherheit ist das A und O im Flugbetrieb. So müssen...


Immer auf der Höhe der Zeit

„Auch wenn wir einen Drucksaal im Hause haben, sind wir keine Druckerei“, betont Wolfgang Rolla du...


Direkte Ansprache

Performanz und eine kurzfristige Skalier- barkeit gehören bei Onlinemarktplätzen, Webshops oder...


Am Rande der Legalität

In vielen Unternehmen besteht ein gehöriges Maß an Rechts- unsicherheit, wenn es um das Thema...


Kristallkugeln und Wundertüten

Damit die Überraschung in Sachen IT-Projektmanagement nicht zu groß wird, gibt es...


Bärenabsatz prognostiziert

Teddy

Kurzinterview mit Wolfgang Schmid, Leiter der Absatzplanung bei der Margarete Steiff GmbH


Selber machen oder machen lassen?

Mittelständler, die ihre IT-Ressourcen konsolidieren und eine für sie ausgewogene Balance zwischen...