Cloud Computing

TelePresence schont Umwelt und Geldbeutel

Virtuelles Treffen in Lebensgröße

Eine große Palette an Endgeräten, neue Anschlussmöglichkeiten und ein optimiertes Buchungsportal – die Telekom hat ihren Live-Conferencing-Dienst TelePresence weiterentwickelt. Neben großen Veranstaltern und Firmen nutzen vor allem Hotels die Technik, die Menschen virtuell an einen gemeinsamen Tisch bringt – sogar in Lebensgröße.


Geschäftsreisen sind heute aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. In deutschen Firmen fanden 2009 beispielsweise 145,1 Millionen Reisen statt. Das hat eine Analyse des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR) ergeben. Das sind zwar elf Prozent weniger als im Vorjahr, aber Vorort-Besuche belasten nach wie vor das Budget, die Umwelt und kosten Arbeitszeit. Eine Alternative sind Videokonferenzen wie zum Beispiel TelePresence von der Telekom. Obwohl sich die Konferenzteilnehmer hunderte von Kilometern entfernt befinden, haben sie das Gefühl, dass sie mit ihrem Gegenüber im selben Raum sitzen. Um TelePresence zu nutzen, sind weder hohe Investitionen noch großes Know-how notwendig. Denn die Systeme lassen sich zum Beispiel als Komplettpaket zum monatlichen Festpreis mieten. Neben der Technik vor Ort liefert die Telekom die Infrastruktur, kümmert sich um Aufbau und Wartung der Systeme sowie das Buchungs- und Abrechnungssystem.

TelePresence für alle Raumgrößen

Jetzt hat die Telekom ihr TelePresence-Portfolio um neue Leistungsmerkmale erweitert. Neben Raumsystemen für bis zu 18 Teilnehmer pro Standort gibt es neue Systeme für kleinere Räume, normale Büroarbeitsplätze sowie für mobil arbeitende Mitarbeiter. Kleinere Konferenzräume lassen sich beispielsweise mit Systemen mit zwei 52-Zoll großen Bildschirmen ausstatten. Diese Variante eignet sich insbesondere für Firmen, deren Mitarbeiter häufig gemeinsam an Dokumenten oder Präsentationen arbeiten. Auf dem einen Bildschirm haben sie ihren Gesprächpartner im Blick, auf dem anderen erscheint das jeweilige Dokument. Bei den Systemen für einzelne Arbeitsplätze wählen die Kunden zwischen 22- und 24-Zoll großen Bildschirmen. Damit auch hier der Gesprächspartner Dokumente betrachten kann, sind die Systeme mit einer flexiblen Kamera ausgestattet. Während der Konferenz lässt sie sich einfach nach unten in Richtung Tischplatte klappen. Ganz neu im Portfolio ist das kostengünstige MX200 von Cisco. Das kompakte Videokonferenzsystem mit 42-Zoll-Bildschirm und Weitwinkelkamera eignet sich besonders für virtuelle Besprechungen mit fünf bis sechs Teilnehmern. Praktisch: Das ebenso elegant designte wie handliche System lässt sich in nur fünfzehn Minuten komplett installieren. Die Teilnehmer steuern die Konferenz bequem und intuitiv über einen separaten 8-Zoll-Touchscreen, der auf dem Tisch steht. Der aktuelle Aktionspreis für den TelePresence Dienst inklusive Cisco MX200 beträgt 995 Euro monatliche Miete plus Bereitstellungsgebühr. Und auch mobil arbeitende Mitarbeiter können sich künftig von überall in eine Live-Video-Konferenz einwählen. Dazu wird eine HD-Kamera auf dem Laptop befestigt und ein spezieller Software-Client installiert. Im Anschluss wählt sich der Nutzer – beispielsweise per WLAN oder Telekom-HotSpot – über das Internet auf die TelePresence-Plattform ein.

Auslandsstandorte einbinden

Beim Anschluss der Live-Video-Konferenzsysteme an die TelePresence-Plattform erweitert die Telekom ebenfalls ihr Angebot. Um auf die Plattform zuzugreifen, ist in der Regel ein dedizierter Anschluss notwendig, den der Dienstleister im Rahmen des Komplettpakets gleich mitliefert. Dieser Ethernet-Connect-Anschluss macht Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s im Up- und Download möglich. Gleichzeitig erfüllt die Telekom damit hohe Service-Level-Agreements: Die gebuchte Bandbreite wird garantiert geliefert. Neu ist die Möglichkeit, nur den Ethernet-Connect-Anschluss zu buchen und ein bereits bestehendes Videokonferenzsystem der Hersteller Tandberg und Cisco mit der TelePresence-Plattform zu koppeln. Und auch Standorte im Ausland, die mit einem Videokonferenzsystem ausgestattet sind, lassen sich künftig an die Plattform binden. Dazu installiert die Telekom einen IP-Anschluss, das heißt die Unternehmen greifen über das Internet auf die Plattform zu.

Buchung über das Internet

Ein elektronischer Buchungsservice erleichtert und verbessert darüber hinaus künftig die Buchung von öffentlichen TelePresence-Räumlichkeiten. Da es sich für viele Unternehmen nicht lohnt, hochwertige Videokonferenzsysteme in den eigenen Büroräumen zu installieren, stattet die Telekom immer mehr Hotels mit TelePresence aus. Das Web-Portal hilft dabei, den nächsten Standort in Deutschland wie Hotels und Eventarenen zu finden. Darüber hinaus zeigt es an, ob die gewünschten Räume frei sind und der Nutzer kann sie direkt im Anschluss online buchen.

TelePresence im Überblick

  • Komplettpakete mit Endgerät (optional), Netzwerk, Bereitstellung und Services
  • breites Endgeräte-Portfolio in verschiedenen Preissegmenten
  • Kompatibilitätsprüfung durch die Telekom zur Einbindung externer Endgeräte in die TelePresence-Plattform
  • natürliche Bild- und Sprachübertragung durch High Definition (HD)-Kameras und leistungsstarke Mikrofone
  • Präsentationen, Bilder und Videos im Vollbildmodus gemeinsam ansehen und bearbeiten
  • einfache Steuerung über Fernbedienung, Touchpad oder Telefonmenü (systemabhängig)
  • skalierbare Systeme für unterschiedliche Konferenzgrößen und Teilnehmerzahlen
  • Buchungsportal für voll ausgestattete Videokonferenzräume in Hotel

Hier gehts direkt zum Cloud Center: www.telekom.de/cloud

Weitere Informationen zum Thema Cloud Computing gibt es auch hier: www.telekom.de/dreisechsnull

Bildquelle: © Telekom


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