23.08.2012
De-Mail

Mit De-Mail zum umweltfreundlicheren Büro

Papierberge reduzieren

Unternehmen und Privatpersonen, die eine De-Mail statt eines Briefs versenden, sparen nicht nur Geld und Zeit, sondern schonen auch die Umwelt. Eine Analyse der Telekom hat ergeben, dass sich mit De-Mail im nächsten Jahr etwa 2,55 Milliarden Blatt Papier und 25.801 Tonnen CO2 einsparen lassen können.


Laut dem aktuellen Jahresbericht der Bundesnetzagentur wurden 2009 in Deutschland 17,5 Milliarden lizenzpflichtige Briefe – dazu zählen Sendungen bis zu einem Gewicht von 1.000 Gramm – verschickt. 90 Prozent davon versenden Firmen, Verwaltungen und Behörden. Das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern belastet auch das Klima. Neben der Papierproduktion an sich und dem Transport der Ware zum Kunden erzeugen beispielsweise auch das Ausdrucken von Dokumenten sowie der anschließende Versand klimaschädliches CO2. Allein 2010, so hat der Marktforscher IDC in einer Studie herausgefunden, haben Firmen weltweit 3,1 Billionen Papierdokumente ausgedruckt.

Eine zeit-, kosten- und umweltfreundliche Alternative verspricht der Umstieg auf die elektronische Kommunikation via De-Mail. Der Versand ist medienbruchfrei, das heißt Dokumente müssen nicht länger ausgedruckt, als Brief versendet und wieder eingescannt werden. Auch die sichere digitale Ablage von Dateien soll künftig möglich sein – in einem bei De-Mail integrierten Dokumentensafe. Die Telekom geht davon aus, dass sich durch De-Mail 29 Prozent der Briefe bis 2018 einsparen lassen. Darüber hinaus könnten De-Mails 39 Prozent der jährlich 5,4 Milliarden Faxe ersetzen und 2,1 Milliarden der 200 Milliarden E-Mails, die im Jahr versendet werden.

CO2-Fußabdruck
Die Umweltwirkung von De-Mail im Vergleich zum Brief hat die Telekom gemeinsam mit dem Öko-Institut aus Freiburg 2012 untersucht und aus den Ergebnissen einen CO2-Fußabdruck für das Produkt erstellt. Bewertungsbasis ist die ISO-Norm 14040/14044.
Das Ergebnis zeigt, dass sich durch De-Mail 77 Prozent der CO2-Emissionen, die durch den konventionellen Briefversand entstehen, einsparen lassen. Auf das Jahr 2013 bezogen entspricht dies 25.801 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Zum Vergleich: 10.500 Vier-Personen-Haushalte verbrauchen in einem Jahr dieselbe Menge Energie. Und selbst wenn ein Teil der De-Mail-Nutzer die dazugehörigen Dokumente zur Sicherheit noch einmal ausdruckt, liegt das Einsparpotenzial immer noch bei 64 Prozent. Für das Jahr 2015 geht die Telekom von noch höheren Kohlendioxid-Einsparungen aus. Danach sollen sich durch die Nutzung von De-Mail dann etwa 92 Prozent CO2 einsparen lassen. Das sind 137.308 Tonnen des klimaschädlichen Gases.
Zweites zentrales Ergebnis der Ökobilanz-Analyse: Durch die Nutzung des neuen digitalen Dienstes sollen im Jahr 2013 etwa 2,55 Milliarden Blatt Papier weniger benötigt werden. Aufeinandergestapelt entspricht das einer Höhe von 255 Kilometern.

Emissionsminderungszertifikate
Der Einsparung von Papier und CO2-Emmissionen steht der Stromverbrauch der De-Mail-Plattform in den Rechenzentren der Telekom gegenüber. Um diesen zu kompensieren, investiert die Telekom in hochwertige Emissionsminderungszertifikate bei anerkannten Klimaschutzprojekten. Durch diese Klimakompensation in Kooperation mit dem Dienstleister First Climate wird die technische Plattform für De-Mail in den nächsten Jahren per Zertifikat klimaneutral betrieben. Das Vorhaben ist damit gleichzeitig ein Teil der Klimaschutzstrategie des Konzerns. Ziel der Deutschen Telekom ist es, 2020 in Deutschland 40 Prozent weniger Kohlendioxid auszustoßen als 1995. Dazu hat die Telekom beispielsweise mit ihrem Partner Intel im September 2009 das Data Center 2020 im Münchener Euro-Industriepark eröffnet. Hier werden Lösungen erprobt, um Rechenzentren auch zugunsten von Umwelt und Klima besonders energieeffizient und wirtschaftlich zu betreiben.

www.telekom.de/nachhaltigkeit

Bildquelle: Markus Vogelbacher  / pixelio.de


Meistgelesene Artikel

Wie Unternehmen vom neuen IT-Trend profitieren können. Diese Whitepaper hilft mittelständischen Unternehmen dabei, unter der Vielzahl der am Markt angebotenen Cloud-Lösungen die für sie am besten geeignete zu finden. Es werden Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für eine Implementierung definiert und Kriterien für die Anbieter- und Lösungsauswahl von Cloud Computing aufgezeigt.

Hier geht es zum Whitepaper Download >>>

VIDEO




  • Twitter
  • Facebook
  • YouTube

Verantwortlich für den Inhalt: Telekom Deutschland GmbH
Copyright: MEDIENHAUS Verlag GmbH