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11.08.2010
Zeitschriften
Von: Claudia Ahrens

Den richtigen Riecher

Seit 15 Jahren importiert, veredelt und verkauft die Husarich GmbH Küchenkräuter und Gewürze, Tee, getrocknete Früchte und Gemüse sowie Nüsse. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Bad Reichenhall, als Produktions- und Handelsstätte bot sich jedoch Hamburg an.


Auf dem Gelände in Hamburg befinden sich auch die Produktionsanlagen. Alle Produkte der Husarich GmbH sind für den Großhandel bestimmt, für Fleischgewürzhersteller, TK-Produzenten oder Abpackbetriebe. Für das Unternehmen ist es besonders wichtig, schnell auf Trends reagieren zu können. Dazu brauchte man eine Software, die Flexibilität und Transparenz gleichermaßen bietet. Seit 2004 hat das Bad Reichenhaller Unternehmen seinen Umsatz verdoppelt. Gerade diese Expansion machte die Anschaffung einer entsprechenden Warenwirtschaftssoftware notwendig. Besondere Anforderungen an die anzuschaffende Software ergaben sich durch die vielen Gesetze und Regularien, denen die Lebensmittelbranche unterliegt. Seit November 2009 ist Husarich zudem DIN EN ISO 22000 zertifiziert. Dazu war der Einsatz eines ERP-Systems unerlässlich.

Entscheidung für Qualität

Die Wahl fiel schließlich auf GUS-OS ERP. Dem Unternehmen war die Rückverfolgbarkeit von Chargen und der Status besonders wichtig. Also ein System, mit dem sich Qualität bestimmen, einstufen und verfolgen lässt. Zudem arbeitete man bei Husarich vor der Umstellung mit einem Produkt, das die Abläufe des Unternehmens unberücksichtigt ließ. Mit dem anwendungsintegrierten Workflow ist das Unternehmen nun in der Lage, die eigenen Abläufe zu konkretisieren.

 

„Wir brauchten ein System, das mit den Prozessen und Anforderungen der Lebensmittelindustrie absolut vertraut ist. Die Darstellung der Lebensmittelsicherheit war uns dabei ein besonderes Anliegen“, so Geschäftsführer Ronald Sick.

Nachdem die Entscheidung gefallen war, wurde die Software innerhalb von sechs Monaten eingeführt und in Betrieb genommen. Heute bewerkstelligt das Unternehmen damit sämtliche Abwicklungen im Ein- und Verkauf. Da sich Geschäftsführung, Mitarbeiter und Projektleitung intensiv auf die Umstellung vorbereitet hatten, lief die Einführung reibungslos. Die in der Software bereitgestellten Funktionalitäten und Workflows konnten fast ohne Anpassungen übernommen werden. Nach einer Schulung der Key User können kleinere Anpassungen auch selbst vorgenommen werden.

Wie üblich in der Lebensmittelbranche ist die Rückverfolgbarkeit der Chargen auch bei Husarich ein wichtiger Punkt, den das Unternehmen und seine Software erfüllen müssen. Dies gilt auch für Produktionsaufträge, bei der die Abarbeitung der Stücklisten, Chargenreservierung, Arbeitsanweisungen, Chargenbuchungen etc. für alle Anwender nachvollziehbar verläuft. Die ERP-Software macht nicht nur die Rückverfolgbarkeit der Chargen möglich, sondern ermöglicht dem Nutzer jederzeit, an jedem Ort, detaillierte Informationen zum Chargenstatus einzusehen. Wird eine neue Charge eingebucht, so wird zunächst eine Probe dieser Charge gezogen. Diese geht zur Analyse ins Labor. Jeder autorisierte Nutzer kann den Status der Charge daraufhin im Regiezentrum „Charge“ beobachten und entsprechende Aktionen – abhängig von seiner Rolle und Berechtigung – einleiten. Dabei wird er von der rollenbasierten To-do-Liste unterstützt, die stets angibt, welcher Schritt als nächstes zu tun ist. Freigegebene Chargen stehen der Weiterverarbeitung oder dem Verkauf dann zur Verfügung. Die jeweiligen Analyseberichte können als PDF erstellt, eingesehen, archiviert und ausgedruckt werden.

Einkaufen und verkaufen

Die ERP-Lösung macht durch ihre webbasierte Technologie alle Daten überall und jederzeit verfügbar. Sämtliche Informationen – Bewertungen, Historie, Analyseberichte und sonstige Kommentare – zu Kunden und Lieferanten können im System hinterlegt und von dort abgerufen werden. Zu einem Artikel lassen sich mehrere Chargen anlegen. Für Husarich ein großes Plus, da man so verschiedene Sortierungen für verschiedene Kunden vorsehen kann. Bei Husarich werden häufig sogenannte Abrufkontrakte mit Kunden abgeschlossen. Mit dem Auftragssplit in der ERP-Software lassen diese sich einfach verwalten. Sobald eine bestimmte Menge vom Kunden abgerufen wird, wird der dazu bestehende Auftrag gesplittet. Diese Aktion führt automatisch zu einer Meldung an das Lager und die entsprechende Menge wird ausgebucht.??


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