Abas-Management neu aufgestellt
Verjüngungsprozess eingeleitet
Im Rahmen des Kunden-Events 360° lud die Abas Software AG 800 Anwender in das Karlsruher Kongresszentrum ein. Das Unternehmen präsentierte aktuelle Trends im ERP-Markt, Entwicklungen rund um die „Business-Suite“ und das globale Unternehmensnetzwerk. Zudem gab der ERP-Anbieter Änderungen in der Führungsebene bekannt.
So wechselt Peter Walser vom Vorstand in das technische Produktmanagement. „Als Diplom-Informatiker schlägt mein Herz für Technik und Entwicklung“, so CTO Walser. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen. Am 01.01.2013 wird Jürgen Nöding den Staffelstab von Peter Walser übernehmen. Seit 12 Jahren im Unternehmen hat der CTO in spe viele Bereiche im Unternehmen kennengelernt. Als Projektleiter sind ihm die Partner- und Kundensicht vertraut, auch internationale Softwarepartner hat er unterstützt. Als langjährigem Aufsichtsrat der AG (2002-2012) sind ihm Finanzen und Budgetierung des Unternehmens darüber hinaus bekannt. „Ich werde meinen Teil dazu beitragen, um Software aus der Praxis für die Praxis zu entwickeln, unter Einbeziehung von Kunden und Partnern“, so Jürgen Nöding. Um die Neuerungen der Software schneller an den Markt zu bringen, setzt er dabei auf Qualifizierung der Mitarbeiter, beispielsweise im internen Projektmanagement.
Peter Forscht, COO, gründete im Jahr 1980 u.a. zusammen mit CEO Werner Strub die heutige Abas Software AG. Beide Gründer sehen, dass die Werte, die für das von ihnen gegründete Unternehmen, auch im Verjüngungsprozess Bestand haben. So komplettieren mit Produktmanager Daniel Rau (37) sowie CSO Mario Raatz (40) zwei langjährige Abas-Mitarbeiter das Management des ERP-Anbieters. Auch bei den Neueinstellungen zeigt sich dieser Verjüngungstrend des Unternehmens, so lag der Altersdurchschnitt der im Jahr 2012 eingestellten Mitarbeiter bei 28 Jahren.
Technologie & Innovation
Im Rahmen des Kunden-Events gab CSO Mario Raatz einen Einblick in Technologie und Innovationen bei der Weiterentwicklung der „Business-Software“. So soll die neue Lösung „Abas-Fusion“ (Middleware) ERP-Projekte durch die Integration von Zusatzlösungen einfacher machen trotz höherer Kundenanforderungen. Laut Anbieter zeichnet sich die neue Lösung durch Flexibilität beim Zugriff aus. Dabei koppelt sie die Anwendungslogik von der Ausgabe ab und ist die Basis für zukünftigen Cloud-Betrieb. Auch das neue Web-Interface wird über Fusion angedockt.
Generell sind bereits über 300 Neuerungen in die aktuelle Version der „Business-Suite“ eingeflossen. Highlights sind laut Anbieter die integrierte Volltextsuche, Liquiditätsplanung und die Online-Servicerückmeldung mit Möglichkeit, direkt auf mobilen Endgeräten zu unterschreiben. Integriert wurden zudem DMS, BI, Feinplanung, Projektmanagement und Business-Apps – weitere Anwendungen sollen folgen.
www.abas.de
Bildquelle: © Abas Software AG
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