23.08.2012
Dokumentenmanagement, De-Mail

Targobank und Allianz erste Nutzer

Telekom startet De-Mail am 31. August

Pünktlich zur Funkausstellung in Berlin gibt die Deutsche Telekom den Startschuss für De-Mail. Ab 31. August steht der Mail-Dienst Privatkunden und Firmen zur Verfügung.


Schon vor dem Start haben sich mehr als eine Million Menschen bei den Anbietern eine De-Mail-Adresse reserviert. Fünfstellig ist bereits die Zahl der Unternehmen, die De-Mail künftig einführen wollen. Ganz vorne dabei sind die Targobank und die Allianz.

"Wir wollen über De-Mail mit unseren Kunden sicher kommunizieren und ihnen zum Beispiel Dokumente schicken, die wir aus Sicherheitsgründen bisher nur per Briefpost versenden konnten. Die einfache Mail ist dafür zu unsicher. De-Mail schließt nun diese Lücke", sagt Jürgen Lieberknecht, Vorstand Marketing & Produktmanagement der Targobank.

Dr. Alexander Vollert, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland ergänzt: "De-Mail ist ein wichtiger neuer Kanal für eine rechtssichere elektronische Kommunikation. Die De-Mail ersetzt die bisher oft notwendige physische Unterschrift und bietet damit eine Alternative zu eigenhändig unterschriebenen Briefen und Faxen. Das spart unseren Kunden Zeit und Geld und beschleunigt unsere elektronische Bearbeitung deutlich. In De-Mail sehen wir deshalb einen weiteren wichtigen Baustein in der Digitalisierung unserer Kundenbeziehung."

Einführungsphase bis 31. Dezember 2012
Zum Start macht die Telekom den Kunden Aktionsangebote. In der Einführungsphase bis 31. Dezember 2012 versenden Privatkunden bis zu 50 De-Mails pro Monat gratis. Danach sind drei Standard-De-Mails pro Monat inklusive, ab der vierten kostet es 0,39 Euro brutto.
Mittelständische Geschäftskunden versenden sechs Monate lang 50 Standard-De-Mails pro Monat gratis, wenn Sie bis 31.12.2012 De-Mail buchen.

Auch für Großkunden gibt es in der Einführungsphase besondere Angebote. Sie können bei Vertragsabschluss in der Einführungsphase sechs Monate lang den monatlichen Grundpreis sparen. Künftig sollen Unternehmen außerdem Kombi-Angebote aus De-Mail und Papierpost nutzen. Hier druckt die Telekom die De-Mail aus und stellt sie gemeinsam mit Partnern wie TNT zu.

Das De-Mail-Gesetz sieht vor, dass sich De-Mail-Nutzer zunächst eindeutig identifizieren und registrieren, bevor sie loslegen können. Die Registrierung etwa mit dem Personalausweis erfolgt bei der Telekom in 750 Telekom Shops und in vielen Hermes Paketshops. Im Anschluss wird das persönliche De-Mail-Konto freigeschaltet.

Bei Privatpersonen lautet die De-Mail-Adresse zum Beispiel: Vorname.Nachname1@ t-online.de-mail.de. Bei Unternehmen ist der Firmenname Bestandteil der Adresse: Vorname.Nachname@ Meinefirma.de-mail.de. Postfächer für Abteilungen sollen auch möglich sein, wie etwa: Einkauf@ Meinefirma.de-mail.de.

Privat- und Geschäftskunden sollen auf ihr De-Mail-Postfach über ihren Webbrowser zugreifen können. Große Unternehmen und Verwaltungen bindet die Telekom über zentrale Eingangstore an De-Mail an.

Bildquelle: Günter Hartmann  / pixelio.de


Verwandte Artikel:
Aktuelle Ausgabe

Titelinterview: Rechnungswesen
mit Bettina Trudel, Designagentur Take2

Lizenzmanagement
Softwarelizenzierung in virtuellen Umgebungen

Energiemanagement im Rechenzentrum
Energieeffizienter RZ-Betrieb

Neue Wege des Arbeitens

Windows 8
Mit mehr Sicherheit besser - und flexibler

Das neue Office
Immer und überall produktiv

Internet Explorer
Der Webbrowser rückt in den Fokus

Gewinnspiel Web-Adressbuch 2015

Die neue Ausgabe von "Das Web-Adressbuch für Deutschland" präsentiert wichtige Internetadressen auf einen Blick. Zu über 1.000 Themenbereichen werden Top-Adressen aus dem Internet übersichtlich präsentiert. Nutzer des Buches sollen sich so zeitraubendes Herumsurfen sowie das Durcharbeiten von Trefferlisten in Suchmaschinen sparen können.

IT-MITTELSTAND verlost dreimal je ein Exemplar der neuen Ausgabe von "Das Web-Adressbuch für Deutschland". >> Zum Gewinnspiel

Interview mit Bettina Trudel, Vertriebsverantwortliche Retail Deutschland der Designagentur Take2

IT-MITTELSTAND sprach mit Bettina Trudel von der Designagentur Take2, über die Herausforderung, Kreativität und kaufmännisches Denken unter einen Hut zu bringen. Während das Firmennetzwerk sukzessive modernisiert wurde und heute weitgehend aus Apple-Systemen besteht, setzt Take2 im Bereich Rechnungswesen seit nunmehr 15 Jahren auf eine Microsoft-basierte Finanzlösung...mehr lesen »

IT Mittelstand Newsletter
Softwarelizenzierung in virtuellen Umgebungen

Die Verwaltung von Softwarelizenzen ist insbesondere für Mittelständler ein schwieriges Unterfangen, da sie meist nicht die nötige Expertise, Tools und Ressourcen besitzen, um im Lizenzdschungel den Überblick zu behalten. Noch komplexer wird es für mittelständische Unternehmen, wenn sie in virtualisierten Umgebungen arbeiten....mehr lesen »