Wisar führt Enventa ERP ein
Schweizer setzen auf transparente Prozesse
Die Firma Wisar aus Kloten im Kanton Zürich ist ein Familienunternehmen, welches Schaltschränke baut und im Großhandel mit Elektrotechnik aktiv ist. Im März 2012 fiel der Startschuss für die Einführung der neuen Unternehmenssoftware Enventa ERP. Ziele sind die Realisierung eines durchgehenden und transparenten Informationsflusses im Unternehmen sowie die mobile Anbindung des Außendienstes.

Das Familienunternehmen Wisar, Wyser + Anliker AG setzt mit 50 Mitarbeiter und Kunden aus der gesamten Schweiz jährlich rund 12 Millionen Franken um. Im Gehäusebau werden zahlreiche Varianten im Kundenauftrag gefertigt. Zum Handelsportfolio zählen unter anderem Produkte wie Schalter, Stromwandler, Stromzähler und Messgeräte. Der Kundenkreis reicht vom Elektroinstallateur über spezialisierte Schalttafelbauer bis zu den Schweizerischen Bundesbahnen.
Die bei Wisar im Jahr 1999 eingeführte Unternehmenssoftware stieß an Grenzen, da sich die Prozesse der Produktion nicht abbilden ließen. Zudem waren rund um den Standard immer mehr Insellösungen entstanden, die zu Inkonsistenzen im Datenbestand führten. Schließlich entschied sich das Management, eine neue ERP-Software einzuführen. Eine ERP-Projektgruppe um IT-Leiter Bernhard Eschmann definierte die Anforderungen an die neue Lösung. Erstmals abgebildet werden sollte die Fertigung im Gehäusebau. Ein durchgehender Datenfluss im Unternehmen sollte es dem Außendienst ermöglichen, den Kunden präzise Fertigstellungstermine zu nennen. Vollständige Transparenz vom Angebot bis zur Nachkalkulation war ein weiteres Ziel. Schließlich war auch die einfache und sichere Anbindung mobiler Mitarbeiter gefordert.
Dazu setzen die Schweizer jetzt auf Enventa ERP von Nissen & Velten. Präsentiert hatte die Lösung der Schweizer Enventa ERP-Partner Probyt Systems AG.
Zum Start des Projekts Anfang März 2012 hatte Probyt die Unternehmensprozesse analysiert und dann die Kunden-, Produkt- und Lieferantendaten der Firma aus dem alten System importiert. Einzelne Mitarbeiter wurden geschult, um die neue Software zu testen. Sie dokumentierten und formulierten die noch ausstehenden Punkte der Lösungen. Die übrigen Anwender im Unternehmen wurden anschließend durch diese bereits geschulten Kollegen in ihren Abteilungen geschult.
Nach dem Live-Start im Herbst 2012 läuft nun das gesamte Tagesgeschäft mit Warenwirtschaft, Produktion, CRM und Finanzbuchhaltung. In einer anschließenden Projektphase wollen die Eidgenossen mit einem eigenen Webshop auf Basis des Moduls E-Commerce ihren Kundenservice ausbauen und neue Kundenkreise erschließen.
„Ein wichtiges Argument für Enventa ERP war die webbasierte Architektur, auch mit Blick auf unsere Außendienst-Mitarbeiter“, erklärt Werner Anliker, Geschäftsführer von Wisar.
www.wisar.ch
Bildquelle: Wisar
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