Kunzmann Maschinenbau mit Abas-ERP
Outsourcing beim Fräsmaschinenhersteller
Bereits seit über zehn Jahren betreibt der Fräsmaschinenhersteller Kunzmann seine betriebswirtschaftliche IT-Lösung im Rechenzentrum eines Dienstleisters und spart damit Kosten und Personal.

Kunzmann betreibt seine komplette betriebswirtschaftliche Software nicht im eigenen Haus. Seit Einführung der Abas-Business-Software im Jahr 2001 läuft sie auf den Servern der Pforzheimer Niederlassung des Dienstleisters Computerkomplett, der auch Service und Wartung von Soft- und Hardware sowie die Schulungen der Mitarbeiter übernimmt.
Andreas Kachel, Geschäftsführer des Maschinenbauers: „Die Outsourcing-Lösung funktioniert seit über zehn Jahren. Bei Fragen bekommen wir sofort Unterstützung von unserem Dienstleistungspartner. Mit der Entscheidung für die Einführung einer ERP-Software war es damals unser erklärtes Ziel, dies in einer
Outsourcing-Lösung zu realisieren“, erinnert sich Andreas Kachel. „Wir versprachen uns davon zum einen Kostenvorteile, zum Beispiel bei der Hardware, zum anderen wollten wir auch kein IT-Personal dafür aufbauen. In unserer Größe hätten wir dafür zwei Personen benötigt, denn wenn einer ausfällt, ist das Unternehmen am Rudern. Das war ein wichtiger Grund für uns, bereits damals auf Outsourcing zu setzen.“
Klaus-Peter Bischof, Kaufmännischer Leiter bei Kunzmann, ergänzt: „Zudem wurden damals die laufenden Kosten des Rechenzentrums den Aufwendungen für Hard- und Softwarekauf und Personalkosten gegenüber gestellt - und das Ergebnis sprach für das Outsourcing.“
Der Weg, den der Fräsmaschinenhersteller beim Auslagern seiner ERP-Lösung eingeschlagen hat, dürfte daher für mittelständische Fertigungsunternehmen, die Angst um die Sicherheit ihrer Daten haben, eine geeignete Lösung darstellen: Kunzmann soll Vorteile wie schnelle Verfügbarkeit der Daten, keine Anfangsinvestitionen, keine Betriebsverantwortung nutzen, sowie spezielle IT-Mitarbeiter sparen können. Zudem besitzt der Anwender in seinem Dienstleister einen verlässlichen Partner, der auf die Daten, auch wenn sie auf Servern im Keller des Kunzmannschen Bürogebaudes in Remchingen laufen würden, sowieso Zugriff hätte, heißt es.
Für die ERP-Software von Abas entschied sich Kunzmann wegen der Funktionalität der Lösung. Auch die räumliche Nähe zum Anbieter, der seinen Hauptsitz in Rottweil und eine Niederlassung in Pforzheim hat, war von Vorteil. Klaus-Peter Bischof: „Ausschlaggebend waren auch die positiven Erfahrungen von ähnlich strukturierten Firmen im Maschinenbau-Bereich, die ebenfalls die Business-Software einsetzten.“ Andreas Kachel ergänzt: „Zudem haben wir einen festen Ansprechpartner bei unserem Systemhaus, der kommt zweimal im Monat ins Haus und kennt uns und unsere Anforderungen genau.“
Mit rund 350 Maschinen und einem Umsatz von 25 Millionen Euro pro Jahr, der mit rund 100 Mitarbeitern erzielt wird, ist die Kunzmann Maschinenbau AG im badischen Remchingen Marktführer im Bereich konventioneller Fräsmaschinen. Das 1907 gegründete Maschinenbauunternehmen produziert konventionelle sowie konventionell- und CNC-bedienbare Werkzeugmaschinen, die beispielsweise im Schulungs- und Ausbildungsbereich, im Werkzeug- und Formenbau oder in der
Reparatur/Instandhaltung europaweit eingesetzt werden.
www.kunzmann-fraesmaschinen.de
www.abas.de
Bildquelle: © zweigelb/pixelio.de
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mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht
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