Cloud-Office
Microsoft Office Web Apps zum Testen
Nach der Preview von Office 2013 gibt es jetzt auch eine Vorschau auf die neuen Office Web Apps werfen. Sie bringen Fortschritte bei Formatierung und Bearbeitung der Dokumente.

Die Word App im Einsatz
Die Office Web Apps bestehen aus den Online-Varianten von Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Sie verfügen nur über einen Teil des Funktionsumfangs der Desktop-Versionen und arbeiten unabhängig von der Systembasis auf allen modernen Browsern. So werden der Internet Explorer, Chrome, Firefox und Safari sowie PCs, Tablets und Smartphones unterstützt.
Gegenüber der bisherigen 2010er-Version hat Microsoft laut eigener Auskunft das Erzeugen von Dokumenten, Touchscreen und Collaboration-Funktionen verbessert sowie insgesamt die Leistung erhöht. Ausführliche Informationen zu den Neuerungen finden Sie im
Office-Next-Blog von Microsoft.
Die Word-App besitzt jetzt deutlich verbesserte Funktionen zur Seitengestaltung (Größe, Ausrichtung, Ränder, Absatzabstände), kann Wörter zählen und Bilder skalieren und mit Effekten versehen. Bei Excel wurde das Bearbeiten von Pivot-Tabellen ergänzt und außerdem gibt es jetzt "Query Tables". Generell hat Microsoft die Arbeit mit umfangreichen Tabellen und die Funktionen für die Datenanalyse verbessert.
Die Powerpoint-App kennt jetzt alle Arten von Animationen und Übergängen aus der Desktop-Anwendung und erlaubt das Einbinden und Anzeigen von Videos in einer Slideshow. Auch die Notiz-App OneNote wurde aufgebohrt: Sie bietet jetzt eine interne Suche in den Notizen.
Nach Angaben von Microsoft greifen mittlerweile monatlich an die 50 Millionen aktive Nutzer auf die aktuelle Version der Anwendungen zu. Der Test der neuen Version ist mit einem SkyDrive-Konto möglich und wird
hier gestartet. Sehr praktisch: Die Preview der Office Web Apps ist bereits komplett in Deutsch und integriert sich gut in die neue SkyDrive-Oberfläche nach Windows-8-Standards.
Ein näherer Blick auf die Apps zeigt: Microsoft entwickelt die Apps weiter, bemüht sich aber zugleich, sein Desktop-Office nicht auszustechen. Trotz aller Erweiterungen gibt es vor allem für Textprofis und Unternehmen immer noch genug gute Gründe, das traditionelle Office-Paket lokal zu installieren. Das heißt aber auch: Die Standards für das Office aus der Cloud werden nicht von Microsoft gesetzt, sondern von Konkurrenten wie Zoho oder Google.
Bildquelle: Screenshot
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mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht
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