02.05.2012
Business-Software
Von: Franziska Schulze

Analyse-/Reporting- und Planungstool

Lebenshilfe Stuttgart setzt auf Stas Control Social

Non-Profit-Organisationen müssen besonders wirtschaftlich agieren, um die knappen Ressourcen optimal zum Wohle ihrer Klienten einzusetzen. Größtmögliche Kostentransparenz und zeitnahe Reaktion auf Veränderungen sind unabdingbar, damit die Einsparungen nicht zulasten der Betroffenen gehen. Mit Stas Control Social will die Lebenshilfe Stuttgart hier gezielt gegensteuern.


Die Einrichtungen der Lebenshilfe Stuttgart sind über das ganze Stadtgebiet verteilt.

1960 wurde die Lebenshilfe Stuttgart als Verein von Angehörigen und Freunden von Menschen mit Behinderung gegründet, um diese bestmöglich in ihrer Lebenssituation zu unterstützen. 250 festangestellte Mitarbeitende in Wohn- und Werkstätten sorgen für die Begleitung und Assistenz der rund 420 Personen. Die Einrichtungen der Lebenshilfe Stuttgart sind über das ganze Stadtgebiet verteilt. „Aufgrund der angespannten Etatsituation bei unseren Kostenträgern wird es zunehmend schwerer, kostendeckende Vergütungssätze (Pflegesätze) zu verhandeln, eine angemessene Bezahlung des Personals zu gewährleisten und gleichzeitig das wirtschaftliche Risiko zu tragen, wenn kurzfristig Leistungsnehmer ausfallen“, bringt der Kaufmännische Leiter Joachim Gaebel die Ausgangslage der Lebenshilfe auf den Punkt. „Wirtschaftliches Handeln, eine sehr zielorientierte Steuerung und der professionelle Umgang mit den verfügbaren Geldmitteln sind daher unerlässlich. Dabei hilft uns ein Analyse-/Reporting- und Planungstool wie Stas Control enorm.“



Sämtliche Daten zur Steuerung der Lebenshilfe sind in verschiedenen Applikationen verteilt, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge lassen sich daher nur äußerst schwer erkennen. Beispielsweise werden veränderte Einnahmesituationen in der Finanzbuchhaltung angezeigt, deren Ursache findet sich jedoch unter Umständen in der aktuellen Belegungssituation. Diese Informationen sind allerdings nur dem Abrechnungsprogramm der Kostenträger zu entnehmen. 

Dank der Lösung werden zukünftig sämtliche Zahlenwerke zentral zusammengeführt und alle relevanten Kennzahlen übersichtlich dargestellt. Dadurch kann man laut Unternehmen z.B. genau analysieren, warum einzelne Kostenstellen aus dem Ruder laufen, bei Ausfällen der Leistungsnehmer eine zeitnahe Nachbelegung veranlassen oder knappe Güter optimal einsetzen.


Zu den Entscheidungskriterien gehörte insbesondere die Tatsache, dass Stas Control Social kein komplexes System ist, das nur von Spezialisten bedient werden kann, sondern sowohl für das Management als auch für die Pflegeverantwortlichen die jeweils passende Sicht bietet. Die daraus resultierende Transparenz eröffnet allen Nutzern den Blick darauf, dass gute Pflege und wirtschaftliches Handeln sich nicht widersprechen, sondern eine positive Ergänzung im Sinne der Klienten darstellen.

Das Einführungsprojekt wurde Anfang April gestartet, bereits im Sommer will man Stas Control Social produktiv nutzen. Neben der Geschäftsführung und den Geschäftsbereichsverantwortlichen werden Regional- und Produktionsleitung, Pädagogische Leitung ebenso damit arbeiten wie die Verantwortlichen in den Wohn- und Werkstätten.

„Nur durch ein nachhaltiges Wirtschaften, das von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen getragen wird, sind Innovationen im Sozialbereich heute noch durchführbar. Stas Control Social wird wesentlich dazu beitragen, dass wir hier künftig deutlich besser werden“, freut sich Joachim Gaebel.

www.stas.de

www.lebenshilfe-stuttgart.de


Bildquelle: www.liligraphie.de/pixelio.de


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