12.10.2012
Dokumentenmanagement
Von: Marcus Bond

Netzkern kommentiert Neuerungen

Kentico CMS 7 unter der Lupe

Der langjährige Kentico-Partner Netzkern erläutert die Neuerungen der Version 7 des auf .Net basierenden Content-Management-Systems.


Am 16. September 2012 wurde das neue Major Release des Kentico CMS, die Version 7, offiziell freigegeben. Das CMS soll sich aufgrund einer günstigen Lizenzierung und fertigen Bausteine insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen eignen. Mit der neuen Version 7 habe Kentico nun funktionell und technologisch einen weiteren Sprung nach vorne gemacht. Netzkern erläutert einige wichtige Neuerungen:

– Die Ausgabe auf mobilen Endgeräten wurde verbessert. Nach Anlage verschiedener Device-Profile im Sitemanager erlaubt Kentico nun die geräteabhängige Anzeige von Content, ohne Javascript-Frickelei und redundanten Content. Wie das Ergebnis aussieht, zeigt eine Preview. Zudem steht ein QR-Code Generator als Webpart zur Verfügung.

– Mit dem neuen Seitentyp Wireframe soll sich ein neues Seitenlayout schnell zusammen klicken lassen. Elemente können einfach per Drag & Drop auf die Wireframe-Fläche gezogen und die fertigen Frames in echte Seitentypen exportiert werden.

– Endlich hat auch Kentico die Möglichkeit für Editoren implementiert, Artikel direkt im Frontend bearbeiten zu können. Dies funktioniert auch via iPad oder anderen Mobilgeräten, sodass größtmögliche Freiheit bei der Content-Erstellung gewährleistet ist.

– Der bislang kostenpflichtige Webpart „Banner“ ist nun kostenlos. Damit lassen sich Banner (Flash oder Bilder) auf der Website anzeigen, rotieren, auswerten uvm.

– Für die Lokalisierung von Webseiten wurde der Übersetzungsdienst von Google und Microsoft implementiert und Übersetzungsworkflows via E-Mail hinzugefügt.

– Die SEO-Optionen des Sitemanagers wurden noch einmal modernisiert und angepasst. So wird nun beispielsweise Duplicate Content vermieden, sprechende URLs für gelöschte Seiten hinzugefügt und vom User erstellte Links können mit Nofollow-Option generiert werden.

– Pinterest, Googleplus und diverse Social-Bookmarking-Dienste können nun neben den bestehenden Social-Media-Kanälen integriert genutzt werden. Zudem können Beiträge wie News auf der Website automatisch bei Facebook und Twitter gepostet werden.

– Das neue Chat-Modul kommt mit konfigurierbaren Chaträumen. Der neue Support-Chat unterstützt bei der Live-Kommunikation mit Usern der Website. Ein Feature, das vor allem im E-Commerce gern genutzt wird.

– Mit Kentico 7 steht eine erweiterte, flexible Workflow-Methode bereit. Damit sind die visuelle Bearbeitung komplexer Workflows sowie die Verwendung von E-Mail-Templates für die Benachrichtigungen des Workflow-Systems möglich.

– Und nicht zuletzt mehr Sicherheit: Ist eine Backendsession längere Zeit offen, wird diese automatisch gesperrt und muss via Passwort freigegeben werden. Zudem werden Seiten bzw. Items während des Editorvorgangs gesperrt (Lockstate), um eine doppelte Bearbeitung oder das Überschreiben von Content zu verhindern. Gegen Brute-Force-Login-Versuche hilft die automatische Account-Sperrung nach einer festgelegten Anzahl an Versuchen.

www.netzkern.de

www.kentico.com

Bildquelle: Marija Jure/Stockxchng


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