02.07.2012
Digitales Marketing
Von: Vera Vaubel

Become Europe-Studie ermittelt

Kein Marketing-Budget für Social Commerce

Einer Studie der Become Europe GmbH zur Folge geben fast 90 Prozent der Händler bislang höchstens 10 Prozent ihres gesamten Marketing-Budgets für Social-Commerce-Maßnahmen aus. Der Grund: nur 22 Prozent der Händler glauben, dass ein Engagement im Social Commerce signifikante Veränderungen im Geschäftserfolg bewirken kann.


Das Ergebnis zeigt eine große Unsicherheit der befragten Onlinehändler bezüglich des Nutzens von Social Commerce. Zwar geben 45 Prozent an, sich bereits in sozialen Netzwerken zu engagieren, aber nur 21 Prozent der Befragten glauben, dass sie damit ihren Geschäftserfolg signifikant verändern können. Ein Drittel der befragten Händler sind bislang noch gar nicht im Social Web aktiv; knapp 23 Prozent geben an, gerade in der Planungsphase zu stecken. Als Grund für das Nicht-Engagement im Social Web nennen die Händler den zu hohen Aufwand mit 38 Prozent gepaart mit der Einschätzung, dass sich dieser finanziell nicht auszahlen würde. Zudem glauben 35 Prozent der Befragten, dass für ihre Zielgruppe Social Commerce nicht relevant sei.



Aber auch die fehlenden Tools zur Erfolgsmessung von Social Commerce hindern Shopbetreiber daran, hier aktiv zu werden: 18 Prozent wollen einsteigen, sobald es Tools mit eindeutiger Erfolgsmessung gäbe. Entsprechend der vorherrschenden Unsicherheit geben 87 Prozent der deutschen Händler bislang nur bis 10 Prozent ihres gesamten Marketingbudgets für Social-Commerce-Maßnahmen aus. Nur 10 Prozent der Händler sind mutiger und investieren 10-20 Prozent ihres Budgets.



Als Motivation für ihre Social-Commerce-Aktivität geben die Händler folgende Antworten: mit 64 Prozent an der Spitze möchten Händler auf Facebook & Co vor allem Neukunden gewinnen. Für die Hälfte der Befragten ist der Brandingeffekt wichtig, mit 48 Prozent erwarten Händler positive Effekte auf die Kundenbindung.



Im Themenumfeld von Mobile Commerce ergeben sich ebenfalls interessante Tendenzen: So gaben 36 Prozent der befragten Händler an, bereits einen mobilefähigen Shop zu haben. Von den verbleibenden 64 Prozent geben fast die Hälfte an, dies binnen der nächsten 12 Monate nachzuholen und ihren Shop ebenfalls für mobile Anwendungen fit zu machen.

www.become.eu

Bildquelle: © Gerd Altmann/pixelio.de


Aktuelle Ausgabe

Titelinterview: Rechnungswesen
mit Bettina Trudel, Designagentur Take2

Lizenzmanagement
Softwarelizenzierung in virtuellen Umgebungen

Energiemanagement im Rechenzentrum
Energieeffizienter RZ-Betrieb

Neue Wege des Arbeitens

Windows 8
Mit mehr Sicherheit besser - und flexibler

Das neue Office
Immer und überall produktiv

Internet Explorer
Der Webbrowser rückt in den Fokus

Gewinnspiel Web-Adressbuch 2015

Die neue Ausgabe von "Das Web-Adressbuch für Deutschland" präsentiert wichtige Internetadressen auf einen Blick. Zu über 1.000 Themenbereichen werden Top-Adressen aus dem Internet übersichtlich präsentiert. Nutzer des Buches sollen sich so zeitraubendes Herumsurfen sowie das Durcharbeiten von Trefferlisten in Suchmaschinen sparen können.

IT-MITTELSTAND verlost dreimal je ein Exemplar der neuen Ausgabe von "Das Web-Adressbuch für Deutschland". >> Zum Gewinnspiel

Interview mit Bettina Trudel, Vertriebsverantwortliche Retail Deutschland der Designagentur Take2

IT-MITTELSTAND sprach mit Bettina Trudel von der Designagentur Take2, über die Herausforderung, Kreativität und kaufmännisches Denken unter einen Hut zu bringen. Während das Firmennetzwerk sukzessive modernisiert wurde und heute weitgehend aus Apple-Systemen besteht, setzt Take2 im Bereich Rechnungswesen seit nunmehr 15 Jahren auf eine Microsoft-basierte Finanzlösung...mehr lesen »

IT Mittelstand Newsletter
Softwarelizenzierung in virtuellen Umgebungen

Die Verwaltung von Softwarelizenzen ist insbesondere für Mittelständler ein schwieriges Unterfangen, da sie meist nicht die nötige Expertise, Tools und Ressourcen besitzen, um im Lizenzdschungel den Überblick zu behalten. Noch komplexer wird es für mittelständische Unternehmen, wenn sie in virtualisierten Umgebungen arbeiten....mehr lesen »