Become Europe-Studie ermittelt
Kein Marketing-Budget für Social Commerce
Einer Studie der Become Europe GmbH zur Folge geben fast 90 Prozent der Händler bislang höchstens 10 Prozent ihres gesamten Marketing-Budgets für Social-Commerce-Maßnahmen aus. Der Grund: nur 22 Prozent der Händler glauben, dass ein Engagement im Social Commerce signifikante Veränderungen im Geschäftserfolg bewirken kann.

Das Ergebnis zeigt eine große Unsicherheit der befragten Onlinehändler bezüglich des Nutzens von Social Commerce. Zwar geben 45 Prozent an, sich bereits in sozialen Netzwerken zu engagieren, aber nur 21 Prozent der Befragten glauben, dass sie damit ihren Geschäftserfolg signifikant verändern können. Ein Drittel der befragten Händler sind bislang noch gar nicht im Social Web aktiv; knapp 23 Prozent geben an, gerade in der Planungsphase zu stecken. Als Grund für das Nicht-Engagement im Social Web nennen die Händler den zu hohen Aufwand mit 38 Prozent gepaart mit der Einschätzung, dass sich dieser finanziell nicht auszahlen würde. Zudem glauben 35 Prozent der Befragten, dass für ihre Zielgruppe Social Commerce nicht relevant sei.
Aber auch die fehlenden Tools zur Erfolgsmessung von Social Commerce hindern Shopbetreiber daran, hier aktiv zu werden: 18 Prozent wollen einsteigen, sobald es Tools mit eindeutiger Erfolgsmessung gäbe. Entsprechend der vorherrschenden Unsicherheit geben 87 Prozent der deutschen Händler bislang nur bis 10 Prozent ihres gesamten Marketingbudgets für Social-Commerce-Maßnahmen aus. Nur 10 Prozent der Händler sind mutiger und investieren 10-20 Prozent ihres Budgets.
Als Motivation für ihre Social-Commerce-Aktivität geben die Händler folgende Antworten: mit 64 Prozent an der Spitze möchten Händler auf Facebook & Co vor allem Neukunden gewinnen. Für die Hälfte der Befragten ist der Brandingeffekt wichtig, mit 48 Prozent erwarten Händler positive Effekte auf die Kundenbindung.
Im Themenumfeld von Mobile Commerce ergeben sich ebenfalls interessante Tendenzen: So gaben 36 Prozent der befragten Händler an, bereits einen mobilefähigen Shop zu haben. Von den verbleibenden 64 Prozent geben fast die Hälfte an, dies binnen der nächsten 12 Monate nachzuholen und ihren Shop ebenfalls für mobile Anwendungen fit zu machen.
www.become.eu
Bildquelle: © Gerd Altmann/pixelio.de
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mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht
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