09.12.2011
Storage Speichermanagement
Von: Matthias Baldauf

Tipps für Anwender von APC by Schneider Electric

Infrastruktur: Energieeffizient und sicher

Unternehmen greifen zur Sicherung unkritischer Daten zunehmend auf die Dienste von Storage Providern zurück. Angesichts eines Datenvolumens, das sich laut IDC-Studie alle zwei Jahre verdoppelt, ist das ein logischer Schritt.


Mit einer Warmgangeinhausung von APC soll sich Energie einsparen lassen

Der Wunsch, steigende Kosten für Speicherkapazitäten im eigenen Unternehmen zu senken, sorgt im Netzwerkbereich für mächtigen Wirbel. Dabei gibt es für Service Provider einiges zu beachten, denn die Infrastruktur sollte sicher und energieeffizient sein. Nur so ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich, der die Hochverfügbarkeit der gespeicherten Kundendaten garantiert. Einige Schritte bei der Konzeption der Infrastruktur helfen weiter. Entsprechende Tipps gibt APC by Schneider Electric, ein weltweit agierendes Unternehmen im Bereich Critical Power & Cooling Services.

USV-Systeme mit hohem Wirkungsgrad


USV-Systeme sind für einen sicheren Betrieb der IT unverzichtbar. Stromausfälle und Überspannungsspitzen beeinträchtigen nicht nur die Langlebigkeit von Servern, sondern führen unter Umständen auch zum Ausfall der Storage Services. Können Kunden dann nicht auf ihre gespeicherten Daten zugreifen, werden Service Level Agreements nicht eingehalten und Schadensersatzansprüche können fällig werden. Daneben bieten moderne USV-Systeme gegenüber älteren Anlagen die Möglichkeit, Energie zu sparen, denn sie erreichen im Normalbetrieb mit der höchsten USV-Klassifizierung VFI-SS-111 gemäß EN62040-3 einen Wirkungsgrad von bis zu 97 Prozent. Die Verluste der zugeführten Energie sind geringer. Das garantiert vor allem mittel- und langfristig niedrige Kosten bei Betrieb und Kühlung der Infrastruktur.

Implementierung einer Warmgangeinhausung

Der Bereich Kühlung bietet im Rechenzentrum die größten Energieeinsparpotentiale. Voraussetzung ist, dass warme und kalte Bereiche getrennt werden. Hier hilft eine Warmgangeinhausung im Aufbau der IT-Schränke. Dabei sammelt sich die Abwärme in der Einhausung und wird von dort gezielt durch Warmluftführungssysteme oder InRow-Klimageräte abgeführt. Idealerweise beträgt die Luftansaugtemperatur der IT-Geräte bis zu 25 Grad Celsius und wird nicht mehr auf 20 Grad heruntergekühlt. Das spart zusätzliche Energie. Gegenüber den Risiken der direkten freien Kühlung bietet die indirekte freie Kühlung größere Vorteile. Denn mit wassergekühlten Klimageräten kann das Rechenzentrum an mindestens 180 Tagen im Jahr gekühlt werden, ohne dass energieintensive Kompressoren in Betrieb genommen werden müssen.

Software-Unterstützung beim Rechenzentrumsmanagement

Generell gilt: Alle Infrastrukturkomponenten sollten was Anzahl und Leistung betrifft an den tatsächlichen Bedarf angepasst sein, um Strom zu sparen. Dennoch müssen Rechenzentrumsbetreiber jederzeit über Energiebedarf und Auslastungszustände ihrer versorgenden Infrastruktur Bescheid wissen. Nur so können sie Energiefresser identifizieren und die Stromversorgung entsprechend dem Betrieb anpassen. Eine Software für das Rechenzentrums-Monitoring ist die Grundvoraussetzung. Lösungen wie StruxureWare for Data Centers von Schneider Electric sollen über Sensoren beispielsweise die Klimaparameter messen und den PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) der IT-Infrastruktur in Echtzeit anzeigen. Außerdem sollen sie die Betriebssicherheit erhöhen. Laut Anbieter migrieren sie in Kombination mit der Virtualisierungssoftware virtuelle Maschinen sofort auf andere Server, sollte der physikalische Host gefährdet sein.

Einsatz von Rack PDUs

Moderne Rack PDUs haben eine aktive Messsensorik mit lokaler Anzeige sowie Fernübertragung der Messwerte für Spannung, Strom, Leistung und Energieaufnahme per Netzwerk. An sie können Temperatur- und Luftfeuchtesensoren angeschlossen sowie benutzerdefinierte Alarmschwellenwerte eingerichtet werden. Dieses Echtzeit-Monitoring ermöglicht Betreibern stets den vollständigen Überblick über die Auslastung und die Umgebungsparameter. So werden IT-Ausfälle verhindert, wenn an kritischen Stellen Überlastungen oder Überhitzungen drohen sollten.

www.apc.com

Bildquelle: © APC


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