Erweiterungen für SAP Business By Design an
Informationsaustausch fördern
Die SAP AG hat heute die allgemeine Verfügbarkeit der zweiten Version von SAP Business By Design in diesem Jahr bekannt gegeben. Die cloud-basierte Enterprise-Resource-Planning-Lösung (ERP) wird zudem in vier weiteren Ländern verfügbar sein.

Zukünftig will SAP vierteljährliche Versionsupdates für die Lösung ausliefern. Mit dem australischen Unternehmen New South Wales Department of Trade & Investment hat der Konzern zudem vor kurzem den bisher größten Kundengewinn für Business By Design verkündet.
Darüber hinaus ist ein Software Development Kit (SDK) für die Lösung für Partner und Kunden verfügbar. Mit ihm können sie bestehende Funktionalitäten erweitern und eigene zusätzliche Module, entwickeln. Als Teil des Kits stellt das Unternehmen Entwicklern verschiedene Tools inklusive Web Services zur Verfügung. Diese erlauben den Austausch von Informationen zwischen neu entwickelten Partner-Add-ons und bereits bestehenden Cloud-Anwendungen von SAP oder Drittanbietern, heißt es.
Wiederverwendbare Bausteine – sogenannte Templates – ermöglichen es SAP-Partnern, Add-ons schneller zu entwickeln. Dank der verbesserten Nutzerfreundlichkeit einschließlich erweiterter Anwendungsdokumentation und Fallbeispiele können sich Partner laut Unternehmen schnell in das SDK einarbeiten und es sofort nutzen. Zusätzlicher Schulungsaufwand soll minimiert werden. Bisher haben mehr als 20 Partner Verträge geschlossen, um das SDK nutzen zu können.
Länderspezifische Lösungserweiterungen
Der Konzern verzeichnet bei Kunden und Partnern ein hohes Interesse daran, eigene länderspezifische Lösungserweiterungen zu erstellen. Mit dem Lokalisierungs-Kit können sie nun Anpassungen je nach regionalen Anforderungen vornehmen. Erste Kunden haben das Kit bereits genutzt, um zusätzliche Länderversionen für ihre Tochtergesellschaften zu erstellen.
Co-Innovation mit Kunden und Partnern ist ein Teil des Designprozesses der Cloud-Lösungen von SAP. Das Unternehmen hat daher vor eineinhalb Jahren das Ideen-Forum für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie vor einem Jahr ein weltweit englischsprachiges Forum ins Leben gerufen. Mit diesem Tool können Kunden und Partner ihre Ideen und Vorschläge für neue Lösungsfunktionen übermitteln.
Aus insgesamt 1.400 Vorschlägen hat SAP aktuell 800 realisiert, darunter:
- Zusätzliche Service-, Fertigungs- und Vertriebsfunktionalitäten: Mit den Erweiterungen für die Dienstleistungsbranche können Produkte und Dienstleistungen in Projekten besser miteinander verzahnt werden – etwa benötigtes Material für einen Kundenauftrag mit den jeweiligen Projektaufgaben. Zudem unterstützen die Erweiterungen auch Dienstleister, die nicht zum typischen Beratergeschäft zählen. Dank Funktionserweiterungen können Servicevereinbarungen erstellt werden, die Rechnungsstellung, Service Level Agreements, Umsetzung und Eskalationsprozesse umfassen. Dies soll eine größere Unterstützung für Managed-Service-Verträge ermöglichen, die typisch für IT-, Medien-, Marketing- und andere Beratungsdienstleistungen sind. Die Erweiterungen in den Bereichen Fertigung und Vertrieb sollen Kunden dabei helfen, Reparaturszenarien am Einsatzort und im eigenen Betrieb zu verwalten und zu überwachen.
- Mobile Erweiterung: Mit dieser Funktion erweitert SAP den bisherigen Support für mobile Endgeräte. Bisher wurden über 15 mobile Szenarien inklusive Zeit- und Ausgabenerfassung, Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Reporting unterstützt. Key-User können nun selbst bestimmen, wie Prozesse von Business By Design auf ihren jeweiligen mobilen Endgeräten angezeigt werden.
www.sap.com
Bildquelle: © Gerd Altmann/pixelio.de
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mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht
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