Telekom gastiert auf der Cebit 2012
Im Zeichen der Cloud
Durchgängige Cloud-Services stehen bei der Telekom auf der Cebit 2012 im Fokus. Speziell für den Mittelstand zeigt der Dienstleister in Halle 4, Stand D26, Neuerungen bei DeutschlandLAN und Telepresence sowie eine virtuelle Mobile-Device-Management-Lösung.

Deutschland Telepresence: Live-Videocenferencing mit Ein-Raum-Gefühl
Vom 6. bis 10. März 2012 zeigt die Telekom Cloud-Services für alle Kundensegmente. „Wir übernehmen durchgängig die Ende-zu-Ende-Verantwortung für Betrieb, Leistungsangebot, Abrechnung und Datensicherheit", erklärt Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden bei dem Bonner Unternehmen. Dazu gehöre auch der Datentransport über die performanten Telekom-Netze. Bei Bedarf unterstützt und berät der Dienstleister außerdem bei der Implementierung der Services. Dabei gilt für alle Cloud-Services: Sie sind auf fast allen internetfähigen Geräten wie PC, Smartphone oder Tablet verfügbar und für mobile Betriebssysteme wie iOS, Android oder Windows Mobile optimiert. So hat jeder Kunde stets Zugang zu seinen Daten. Außerdem stehen die Sicherheit und der Schutz der Daten im Mittelpunkt. Der Dienstleister speichert nach eigenen Angaben sämtliche Daten in hochsicheren, zertifizierten Rechenzentren und schützt sie vor unbefugtem Zugriff.
Bei DeutschlandLAN, einem Komplettpaket für die Festnetz-, Mobilfunk- und PC-Kommunikation aus der Cloud, ist ein neuer PC-Client verfügbar. Damit sehen Nutzer nicht nur den Namen ihres Gesprächspartners, sondern auch sein Foto. Außerdem lässt sich DeutschlandLAN künftig mit einer erweiterten Smartphone-Palette nutzen. Speziell für kleinere Mittelständler werden die Bonner das netzbasierte Komplettpaket auch mit einem VDSL-Anschluss anbieten. Bislang ist es nur in Kombination mit einem 10 Mbit/s schnellen Company-Connect-Anschluss erhältlich.
Bei Telepresence, einem Live-Conferencing-Dienst aus der Cloud, hat die Telekom ebenfalls das Portfolio erweitert und richtet sich damit insbesondere an kleinere Firmen. Neben großen Raumsystemen für bis zu 18 Teilnehmer pro Standort, ist das System MX200 für Videokonferenzen nun auch in HD-Qualität mit bis zu sechs Teilnehmern erhältlich. Dabei ist ein 42 Zoll großer Monitor mit einer Weitwinkel-HD-Kamera auf einem Standfuß montiert. Gesteuert wird das System über ein Touchpad. Darüber hinaus will der Anbieter die Nutzung der Lösung flexibler gestalten: In Hannover zeigt man daher eine neue Anwendung für das iPad2, über die sich der Teilnehmer von unterwegs in eine Videokonferenz einwählen kann.
Smartphones, Tablets und Co. im Blick
Die Steuerung und Verwaltung aller cloud-fähigen mobilen Endgeräte im Unternehmen wie Smartphones, Tablets und Laptops ist künftig mithilfe einer neuen Mobile-Device-Management-Lösung des Bonner Anbieter möglich. An die virtuelle Plattform, die man erstmals auf der Cebit zeigt, lassen sich von einem bis zu 100.000 mobile Geräte anschließen. Damit haben Firmen im Blick, ob die Software bei allen Geräten auf dem neusten Stand ist, wer Zugriff auf das Firmennetz hat und welche Apps installiert sind. Desweitere ist Webfox für Unternehmen aller Größen interessant. Mithilfe dieser Lösung, lässt sich die dienstliche und private Nutzung von E-Mail und Internet am Arbeitsplatz trennen. Mit nur einem Klick wechseln die Mitarbeiter zwischen den zwei Nutzungsbereichen.
Speziell Großunternehmen will die Telekom dabei helfen, einen sicheren und wirtschaftlichen Weg in die Cloud zu finden. Neben der Beratung gehören auch Migrations- und Systemintegrationsleistungen für Cloud Computing zum Angebot. Dabei wird bewertet, welche Prozesse aus geschäftlicher Sicht überhaupt für die Cloud geeignet sind und welche Anwendungen aus technischer Sicht in Frage kommen. Die Beratung bezieht Geschäftsstrategien, Servicearchitekturen und Liefermodelle mit ein. Auch Fragen der Sicherheit, der Compliance und Rechtskonformität spielen eine wichtige Rolle. Im Ergebnis will der Anbieter eine entscheidungsfähige Vorlage für das Management sowie eine detaillierte Planungsgrundlage für die Cloud-Transformation inklusive Migrations- und Integrationskonzept liefern.
Für den neuen Kommunikationsdienst De-Mail wollen die Bonner in diesem Jahr mit eigenen Angeboten für Privatkunden und Unternehmen starten. Das Bundesministerium des Innern hat die De-Mail auf den Weg gebracht. Auf einfache Weise die De-Mail das sichere, vertrauliche und nachweisbare Versenden von Dokumenten und Nachrichten über das Internet ermöglichen. Dafür bürgt das 2011 verabschiedete De-Mail-Gesetz. Die Telekom hat dieses Vorhaben als Partner von Beginn an begleitet und mit Know-how und technischen Lösungen unterstützt. Einzelheiten zu den neuen Angeboten will der Konzern auf der Gebiet vorstellen.
www.telekom.de
Bildquelle: Telekom Deutschland
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