Pharma-Gruppe plant ERP-Umstellung „ohne Nebenwirkungen“
Hermes nimmt Infor M3
Mit der Implementierung der ERP-Software Infor M3 will die Hermes-Gruppe ihre IT-Landschaft, die derzeit durch heterogene Softwareinstallationen geprägt ist, vereinheitlichen und modernisieren. Bisher kam im Vertrieb SoftM Suite, in Produktionsplanung und Warenwirtschaft Movex (heute M3) zum Einsatz.

Arznei-Brause Biolectra aus dem Portfolio der Hermes-Gruppe
Für die Hermes-Gruppe, Europas größter Hersteller von Arznei-Brausen wie z.B. Biolectra oder Cevitt, arbeiten über 750 Mitarbeiter, davon etwa 450 in den beiden Produktionsstätten in Wolfratshausen und Wolfsberg (Österreich). Die unternehmensweite Softwareumstellung betrifft sowohl die Zentrale in Großhesselohe (bei München) als auch die beiden Werke sowie den Standort in Wien. „Die Investition in ein neues ERP-System soll die Geschäftsprozesse transparenter machen und an allen Standorten vereinheitlichen. Sie soll die Reaktionsschnelligkeit und Effizienz - die Erfolgsfaktoren der Hermes-Gruppe – optimieren und der voranschreitenden Internationalisierung unserer Kunden Rechnung tragen“, formuliert Hermes-Geschäftsführer Holger Dietel seine Erwartungen an das neue ERP-System.
Derzeit stellt Hermes in Wolfratshausen und Wolfsberg unterschiedliche Produkte - u.a. auch Lohnherstellungsware - in unterschiedlichen Darreichungsformen her. Das ERP-Projekt soll auch für eine möglichst weitgehende Prozessharmonisierung zwischen den beiden Werken erreichen. Neben den Standardmodulen von M3 für die Bereiche Finanzmanagement, Produktion, Produktdatenmanagement, Logistik, Planung, Beschaffung und Vertrieb ist auch die Einführung von Zusatzmodulen geplant, u.a. für Dokumentenarchivierung und Prozessautomatisierung.
Hermes misst dem Projekt – „Nesy“ (Neues ERP-System) genannt – große Bedeutung bei. Projektverantwortliche werden während der gesamten Laufzeit bis zu 80 Prozent vom Tagesgeschäft freigestellt. In dem eigens errichteten Projekt-Gebäude „Nesy City“ soll das Projektteam, das aus Mitarbeitern von Hermes sowie Experten des beauftragten Softwarehauses Terna besteht, losgelöst vom Geschäftsalltag und unter optimalen Bedingungen am Fortschritt des Projektes arbeiten. Der ERP-Echtstart, möglichst „ohne Nebenwirkungen“, ist für April 2014 ins Auge gefasst. Im Anschluss daran ist die Einführung von M3 bei der Bad Heilbrunner Naturheilmittel GmbH geplant, die ebenfalls Teil der Hermes-Gruppe ist.
Bildquelle: Hermes
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mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht
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