Microsoft simuliert 1.000 User für K+H Buchhaltung
Fimox ohne Probleme bei Volllast
In Zusammenarbeit mit dem Microsoft Technology Center in Unterschleißheim und einem internationalen Logistikkunden testete die K+H Software KG Ende März erfolgreich die Performance für mehr als 1000 Anwender, die gleichzeitig mit der Rechnungswesensoftware Fimox arbeiten.

Das Microsoft-Testteam nach dem erfolgreichen Benchmark mit Reinhard Hahn (Gesellschafter und Entwicklungschef der K+H Software KG, ganz links) und Rolf Eckertz (Vorstand Entwicklung der Gus Group, Bildmitte)
Mit 0,2 Sekunden Antwortzeit bei Volllast zeigte sich die Belastbarkeit des Systems auf Basis des neuen SQL-Servers 2012 – und damit auch seine Skalierbarkeit. Dabei war auch die Ramp-Up-Phase – also das Hochfahren auf 1.000 User – mit 0,37 Sekunden für Reinhard Hahn, Java-Programmierer und Gesellschafter der K+H Software KG, „beeindruckend“.
Orientiert am „Quasistandard“ SAP FI Benchmark wurden 1.000 gleichzeitige Anwender simuliert, die Buchungen erfassen und beauskunften. „Das Ergebnis ist äußerst befriedigend“, freute sich Rolf Eckertz, Chief Technology Officer der Gus Group, die Fimox als Finanzmodul ihrer ERP-Software nutzt. In enger Abstimmung mit Microsoft wurden auch Features des SQL Servers 2012 genutzt, die weitere Leistungsverbesserungen brachten, etwa das Always-On-Konzept. Im laufenden Betrieb werden die Daten gespiegelt, um sie während der produktiven Nutzung im Active Secondary für Auswertung oder auch zu Datensicherung zu nutzen. Dadurch wird der operative Betrieb nicht gestört.
Für die vom Kunden geforderten Testszenarien war ein einwöchiger Workshop vorgesehen, um fundierte Aussagen bezüglich Stabilität, Skalierbarkeit, Sizing und Performance treffen zu können. Von besonderer Bedeutung war dabei zu erkennen, wie das System auf Engpässe (etwa zu wenig Java- bzw. Tomcat-Ressourcen oder Connections) reagiert und welche Auswirkungen „zusätz-licher Stress“ in Form von extrem kurzer „Think Time“ der User hervorruft.
Die gemessene Performance wurde durch den Einsatz eines Tomcat-Clusters erreicht. Berücksichtigt wurde dabei auch der Einsatz einer partitionierten Datenbank auf Mandantenebene für Fimox, das nicht nur Transporteure und Logistiker, sondern auch für Verlagshäuser, Dienstleister oder Hersteller und Händler von z.B. Textilien, Pharmazie, Chemie oder Nahrungsmitteln als branchenspezifisch angepasste Rechnungswesen-Lösung zur Verfügung steht. Dabei setzt die K+H neben moderner Web-Technik auf Datenbanken wie den SQL-Server von Microsoft, DB2 oder Oracle.
Bildquelle: K+H Software KG
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