19.04.2012
Virtualisierung, Infrastruktur
Von: Ingo Steinhaus

Windows 8

Endlich weniger: Die Windows-Editionen

Microsoft hat Details zu Windows 8 veröffentlicht: Neben einer Tablet- und einer Enterprise-Edition gibt es nur noch zwei frei verkäufliche Endanwender-Editionen.


Mit Appstore: Windows 8

Home, Professional, Ultimate? Oder war es Ultimate Home for Professionals? Über die Vielfalt der sechs Editionen von Windows 7 ist oft gelästert worden. Bei Windows 8 rudert Microsoft zurück und verringert die Anzahl erheblich: Für Endanwender gibt es lediglich zwei Editionen und zwei weitere sind für den gewerblichen Einsatz vorgesehen.

  • "Windows 8" ist die Hauptversion für die meisten Heimanwender. Sie arbeitet auf 32- und 64-Bit-Rechnern, kennt die Touch-Bedienung und ist mit der neuen Metro-Oberfläche ausgestattet. Außerdem gibt es die SkyDrive-Integration, Internet Explorer 10, den Windows-Store und viele weitere Features.
  • "Windows 8 Pro" richtet sich eher an Windows-Enthusiasten, Technikprofis, Entwickler und geschäftliche Anwender. Diese Edition bietet zusätzlich eine ganze Reihe an erweiterten Funktionen wie zum Beispiel ein verschlüsseltes Dateisystem, Bitlocker, Bitlocker To Go und den Hyper-V Client für die Virtualisierung.
  • "Windows 8 Enterprise" ist lediglich für Großkunden in einem speziellen Lizenzierungsprogramm erhältlich. Diese Edition enthält alle Funktionen von Windows 8 Pro sowie Hilfen zur Verwaltung von PCs, zum Deployment sowie Funktionen für erweiterte Sicherheit und Virtualisierung.
  • "Windows 8 RT" ist die spezielle Edition von Windows für Tablets mit ARM-Prozessoren. Im Unterschied zu der Standardedition liefert Windows RT eine touchoptimierte Desktopversion von Microsoft Word, Excel, Powerpoint und OneNote mit. Diese Windows-Edition ist nicht frei verkäuflich, sondern wird nur an Hardware-Hersteller lizenziert.

Microsoft bietet im Windows-Blog eine Tabelle mit den Unterschieden zwischen den Editionen.

Bildquelle: Microsoft



Aktuelle Ausgabe

Titelinterview
mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht

IT-Finanzierung
Althardware als Finanzierungsquelle

Virtualisierung
Weiter auf Wachstumskurs

WEB-SPECIAL MICROSOFT Meistgelesene Artikel