24.05.2012
Infrastruktur, Kommunikation
Von: Markus Sigmund 

Bene mit MDM-Lösung von Seven Principles

Einfache Verwaltung und mehr Sicherheit

Um sich besser vor einem möglichen unerwünschten Zugriff auf mobile Endgeräte schützen zu können, entschied sich der Büromöbelhersteller Bene AG für das Mobile Device Management der Seven Principles (7P) AG. Mit der Lösung sollen zum Beispiel Smartphones und Tablet-PCs aus der Ferne auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können.


Mobile Endgeräte im Unternehmen: Telefonzelle Parcs Phonebooth für das Büro von Bene

Ein Mitarbeiter verliert auf einer Dienstreise sein Smartphone. Im Telefonverzeichnis sind alle geschäftlichen Kontakte gespeichert, der Zugriff auf die Netzlaufwerke des Unternehmens ist frei geschaltet. „Solch ein Fall wäre eine Katastrophe für uns, denn so könnten unsere sensiblen, firmeninternen Daten schnell in falsche Hände geraten“, sagt Stefanie Hochauer, IT-Kundenbetreuerin beim österreichischen Büromöbelhersteller Bene AG.

„Derzeit haben wir im Unternehmen alleine rund 60 Smartphones im Einsatz – Tendenz steigend. Für diese brauchen wir eine sichere Integrationslösung“, sagt Leo Hintersteiner. Der IT-Leiter der Bene AG wandte sich mit seinem Anliegen an T-Mobile Austria, den Telefondienstleister des Unternehmens. Dieser empfahl dem Büromöbelhersteller das Mobile Device Management der 7P Austria GmbH. „Die Einführung des neuen Mobile Device Managements verlief für alle Geräte unkompliziert“, berichtet Stefanie Hochauer. Die Mitarbeiter hätten von der Umstellung fast nichts mitbekommen. Die IT-Abteilung hatte in kurzer Zeit alle Geräte ins System integriert und sie danach wieder ausgegeben.
 
Ein weiterer Vorteil der neuen Lösung ist laut Anbieter, dass die IT-Abteilung des Büromöbelherstellers einen Überblick darüber hat, welche Applikationen die Nutzer installieren. Sobald ein IT-Mitarbeiter feststellt, dass eine Anwendung heruntergeladen wurde, die das Sicherheitssystem beeinträchtigen könnte, weist er den Nutzer darauf hin und bittet um Deinstallation, heißt es. „Das sogenannte Inventory verschafft uns einen guten Überblick über die Qualität der heruntergeladenen Apps“, so Hochauer. Das Mobile Device Management ermöglicht zudem eine direkte Anbindung an das Unternehmensverzeichnis Active Directory von Microsoft. Dort sind alle Mitarbeiter mit E-Mail-Adresse und Benutzernamen gelistet. Bei der Verknüpfung mit dem Active Directory wird dann ein neues Endgerät automatisch mit dem Nutzerprofil des Mitarbeiters ausgestattet.

Dessen ungeachtet habe Sicherheit höchste Priorität: Sollte das Smartphone einmal verloren gehen oder gestohlen werden, kann ein IT-Mitarbeiter mit ein paar Klicks das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Firmeninterne und persönliche Daten sollen dann nicht mehr zugänglich sein.
 
www.bene.com
www.7p-group.com

Bildquelle: © Bene AG


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