10.05.2012
Business-Software
Von: Ingo Steinhaus

Innovation

E-Reader-Technologie am Regal

Neue Anwendungen für bekannte Technologien sind manchmal verblüffend einfach: Das elektronische Papier der E-Book-Reader arbeitet auch als Preisetikett.


Preisschilder - oft noch aus richtigem Papier

Echte Neuerungen ziehen einen langen Zug aus Folgeinnovationen hinter sich her. Fast jede gute Erfindung lässt sich in andere Bereiche übertragen - zum Beispiel Elektrisches Papier (bekannt als "ePaper" oder "E-Ink"), das in E-Bookreadern genutzt wird.

Das ePaper-Display wirkt wie bedrucktes Papier, Texte sind leicht lesbar, flimmerfrei, kontraststark und spiegeln nicht. Diese Vorteile haben die Entwickler vom Systemhaus maxess auf eine Idee gebracht: Es müssen ja nicht nur E-Books angezeigt werden, Preisangaben in Supermarktregalen wären damit auch darstellbar.

Und damit war die Idee für eine moderne Alternative zu Papier- und LCD-Etiketten geboren. Die ePaper-Lösung zeigt neue Wege in der Preisauszeichnung. Das mühsame Ausdrucken und Verkleben von Papier ist im Handel schon länger von gestern. Doch die beliebten LCD-Etiketten sind nicht optimal: Sie sind schlecht lesbar und verbrauchen relativ viel Strom, vor allem mit Blick auf den Einsatz in einem großen Filialnetz.

ePaper-Etiketten ermöglichen dem Nutzer automatische Änderungen der Preisschilder in Sekunden an allen Standorten. Dadurch sind sie optimal geeignet für wechselnde Beschriftungen. Die Pflege der darzustellenden Inhalte kann dank drahtloser, bidirektionaler Datenübertragung via Accesspoint zentral erfolgen.

Dadurch wird der Aufwand vor Ort verkleinert und eine schnelle Reaktionszeit an allen Standorten gewährleistet. Anders als die einfach ausgelegten LCD-Anzeigen bieten die ePaper-Etiketten alle Möglichkeiten eines hochauflösenden Grafikdisplays - wenn auch nur in Schwarzweiß. Neben den Preisen können auch Barcodes, Produktbilder und Logos angezeigt. werden.

Ein zweiter wichtiger Vorteil: Der Stromverbrauch ist geringer als bei LCD-Etiketten. Die ePaper-Technologie benötigt Strom lediglich zum Aufbau der angezeigten Bilder und Texte. Die eigentliche Anzeige benötigt also nach dem Einstellen der Preise keinen Strom, lediglich der integrierte Funkchip muss unter Spannung gehalten werden.

Bildquelle: Veit Kern / pixelio.de


Aktuelle Ausgabe

Titelinterview: Rechnungswesen
mit Bettina Trudel, Designagentur Take2

Lizenzmanagement
Softwarelizenzierung in virtuellen Umgebungen

Energiemanagement im Rechenzentrum
Energieeffizienter RZ-Betrieb

Neue Wege des Arbeitens

Windows 8
Mit mehr Sicherheit besser - und flexibler

Das neue Office
Immer und überall produktiv

Internet Explorer
Der Webbrowser rückt in den Fokus

Gewinnspiel Web-Adressbuch 2015

Die neue Ausgabe von "Das Web-Adressbuch für Deutschland" präsentiert wichtige Internetadressen auf einen Blick. Zu über 1.000 Themenbereichen werden Top-Adressen aus dem Internet übersichtlich präsentiert. Nutzer des Buches sollen sich so zeitraubendes Herumsurfen sowie das Durcharbeiten von Trefferlisten in Suchmaschinen sparen können.

IT-MITTELSTAND verlost dreimal je ein Exemplar der neuen Ausgabe von "Das Web-Adressbuch für Deutschland". >> Zum Gewinnspiel

Interview mit Bettina Trudel, Vertriebsverantwortliche Retail Deutschland der Designagentur Take2

IT-MITTELSTAND sprach mit Bettina Trudel von der Designagentur Take2, über die Herausforderung, Kreativität und kaufmännisches Denken unter einen Hut zu bringen. Während das Firmennetzwerk sukzessive modernisiert wurde und heute weitgehend aus Apple-Systemen besteht, setzt Take2 im Bereich Rechnungswesen seit nunmehr 15 Jahren auf eine Microsoft-basierte Finanzlösung...mehr lesen »

IT Mittelstand Newsletter
Softwarelizenzierung in virtuellen Umgebungen

Die Verwaltung von Softwarelizenzen ist insbesondere für Mittelständler ein schwieriges Unterfangen, da sie meist nicht die nötige Expertise, Tools und Ressourcen besitzen, um im Lizenzdschungel den Überblick zu behalten. Noch komplexer wird es für mittelständische Unternehmen, wenn sie in virtualisierten Umgebungen arbeiten....mehr lesen »