IBM-Studie: CEOs setzen auf Zusammenhalt
Der Teamgedanke zählt
Mittelständische CEOs (Chief Executive Officer) setzen weltweit auf mehr Teamgeist und eine offene Unternehmenskultur, um die eigene Innovationskraft zu stärken – das ergab die jüngste IBM-CEO-Studie.

Wie bei der Deutschen Fußballnationalmanschaft, die momentan um den EM-Titel kämpft, steht auch unter mittelständischen Unternehmen der Teamgedanke im Vordergrund. Das jedenfalls geht aus der jüngsten IBM-CEO-Studie hervor.
Die Welt des Mittelstandes soll laut ihrer Geschäftsführer offener und transparenter werden, so lautet eine zentrale Erkenntnis. Als höchstes Gut ihrer Unternehmen identifizierten fast drei Viertel der befragten Mittelständler ihre Mitarbeiter. Durch mehr Teamarbeit sollen sie effizienter ihre eigene Meinung einbringen können und sich verstärkt mit anderen Kollegen vernetzen, um so eine offene Unternehmenskultur zu schaffen.
Die fußballerischen Tugenden – alle für einen und einer für alle – machen dabei laut IBM CEO-Studie nicht an den eigenen Unternehmensgrenzen halt: 70 Prozent der befragten Mittelstandschefs nehmen sich vor, zukünftig noch intensiver mit ihren Partnern zusammen zu arbeiten. Und rund zwei Drittel gaben an, dass ihnen vor allem der direkte Austausch mit ihren Kunden am Herzen liegt. Mittelständler wollen künftig weniger in Zielgruppen denken, sondern direkt auf individuelle Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Kunden eingehen. Aus diesem Grund genießen sogar bei 45 Prozent der befragten CEOs kollaborative Arbeitsumgebungen mit mehr Offenheit und Transparenz „oberste Priorität“ im Unternehmen – gegenüber 2010 stieg dieser Wert um satte 50 Prozent.
Insbesondere wollen mittelständische CEOs ihren Mitarbeitern technologische Hilfsmittel an die Hand geben, um sich so besser zu vernetzen und kluge Entscheidungen zu treffen. Kein Wunder, dass verstärkt auf die Kommunikation über soziale Medien gesetzt wird. Jedoch nutzen derzeit erst 15 Prozent der befragten CEOs Facebook, Twitter und Co. für ihre Geschäftszwecke – aber bis 2015 soll dieser Wert laut Studie auf 50 Prozent ansteigen. Transparenz, Flexibilität und Mobilität sieht der Mittelstand derzeit als Schlüssel zum Erfolg, nicht nur für die Zusammenarbeit mit Partnern und in der Kommunikation, sondern auch im Vertrieb. So ist es erklärtes Ziel, Dienstleistungen, Informationen und Produkte noch mehr über mobile Vertriebskanäle anzubieten als bisher. Ein Markt für den Mittelstand, der laut IBM Studie bis 2016 ein Volumen von mehr als 30 Milliarden US-Dollar ausmacht.
Für eine offene Unternehmenskultur sind CEOs zunehmend auf der Suche nach Toptalenten, die sich täglich weiterentwickeln und im Team voneinander lernen wollen. Mittelständische Geschäftsführer betrachten deshalb Teamfähigkeit (72 Prozent), Kommunikation (68 Prozent), Kreativität (58 Prozent) und Flexibilität (66 Prozent) als wesentliche Faktoren, die ihre Mitarbeiter mitbringen sollten, um in einer immer komplexer vernetzten Arbeitsumgebung erfolgreich zu bestehen.
Bildquelle: © Gesellschaft für DFB-Online mbH
Titelinterview
mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige, Technischer Geschäftsführer der Maschinenfabrik Köppern, und IT-Leiter Andreas Engelbrecht
IT-Finanzierung
Althardware als Finanzierungsquelle
Virtualisierung
Weiter auf Wachstumskurs
Meistgelesene Artikel
Usage-based insurance
Telekom und Drivefactor bieten Versicherungen M2M-Lösung
Titelinterview mit den ITML-Geschäftsführern Willy Krießler und Tobias Wahner
Die ERP-Welt dreht sich heute schneller
Telekom killt Flatrates
Minister Rösler ist nicht amüsiert
Anwender sind konservativ
Überraschung: Windows 8 ist anders
KTF-Berlin installiert 150.000 Internet-Telefone
Neuausrüstung der Bundesagentur für Arbeit
Meistgelesene Interviews
Titelinterview mit den ITML-Geschäftsführern Willy Krießler und Tobias Wahner
Die ERP-Welt dreht sich heute schneller
Interview mit Dr.-Ing. Eggert de Weldige und Andreas Engelbrecht von der Maschinenfabrik Köppern
Geschäftsfeld gedreht
Interview mit Michael Rudrich, Websense
Montags schnappt die Falle zu
Nachgefragt bei Max Waldherr, Dell
Schlüssel zum Königreich
Nachgefragt bei Dr. Matthias Graupner, Oliver Deibler, Comparex
Die Risiken minimieren




