Kristian Raue, Jedox
Der große Bruder von Excel
Interview mit Kristian Raue, Gründer und Vorstand der Jedox AG, über Grafikprozessoren als Turbo für Business-Intelligence-Anwendungen und die traditionelle Schwäche vieler Controller für Excel
Was im Jahr 2002 als Ein-Mann-Unternehmung startete, entwickelte sich zu einem weltweit aktiven Business-Intelligence-Anbieter (BI). Im Mittelpunkt stand dabei stets die Vision von Jedox-Gründer Kristian Raue, die Themen Business Intelligence und Spreadsheet zusammenzubringen.
„Von Beginn an wollten wir das Vorurteil widerlegen, dass man mit Excel keine gute Business Intelligence machen könne“, berichtet Raue. Das Gegenteil ist der Fall: Bindet man die richtigen Backendsysteme an Excel an, lässt sich das Programm als ausgezeichneter BI-Client nutzen. Deshalb realisierte man mit der auf Open Source basierenden BI-Lösung Jedox Palo im Jahr 2005 auch eine Verbindung von Excel mit diesem multidimensionalen Olap-Server. Im nächsten Schritt stellte man die BI-Anwendung über Excel hinaus auch für andere Frontends wie Webbrowser bereit.
Heute beschäftigt die Jedox AG bereits knapp 80 Mitarbeiter am Hauptsitz in Freiburg und den Standorten Frankfurt, Hamburg sowie Paris. Darüber hinaus verfügen die Breisgauer über ein breites globales Partnernetz bis nach Australien, Fernost oder Südamerika. Im Gespräch mit IT-DIRECTOR erläutert Kristian Raue, wie man als Open-Source-Anbieter Geld verdienen kann und welch hohen Stellenwert Excel nach wie vor bei Finanzspezialisten und Controllern besitzt.
IT-DIRECTOR: Herr Raue, welche Bedeutung besitzt der Open-Source-Gedanke für Ihr Unternehmen?
K. Raue: Wir denken nicht ständig an Softwarepatente, sondern vielmehr an die Verbreitung und Etablierung von offenen Standards. Mittlerweile wird das Setup für unsere Open-Source-Version täglich bis zu 300 Mal aus dem Internet heruntergeladen. Mit ihm können die User unsere BI-Lösung nicht nur kostenfrei ausprobieren, sondern langfristig viele Dinge tun, die sie in der proprietären Softwarewelt teuer bezahlen müssten.
IT-DIRECTOR: Neben der Community-Variante bieten Sie eine kostenpflichtige Premium-Version an. Worin liegen die Unterschiede?
K. Raue: Eine umfassende Business Intelligence ist bereits mit der Open-Source-Variante möglich. Darüber hinaus enthält die kommerzielle Lösung zusätzliche Funktionen wie Mobile-BI, SAP-Schnittstellen, Eventmanagement und Prozesssteuerung und basiert auf dem neuesten Versionsstand. Nach ungefähr zwölf bis fünfzehn Monaten erhalten dann die Open-Source-Anwender den Releasestand der Premium-Variante, die in der Zwischenzeit wieder weiterentwickelt wurde.
Mit diesem Modell stellen wir einerseits sicher, dass sich die Open-Source-Variante weiterverbreitet, andererseits können wir mit der kommerziellen Version auch Geld verdienen. Dabei wandern wir auf einem schmalen Grat: Wir müssen die kostenfreie Lösung attraktiv halten, aber auch einen Anreiz für Anwender bieten, auf unsere Premium-Version umzusteigen.
IT-DIRECTOR: Wie viele Ihrer Kunden setzen auf Open Source und wie viele auf die kommerzielle Variante?
K. Raue: Rund 90 Prozent der Anwender arbeiten mit der OS-Variante, und bereits zehn Prozent mit der Premiumversion Und beide Ströme wachsen, ohne sich groß zu kanibalisieren. Denn die Premiumedition kommt vor allem bei unternehmenskritischen Anwendungen zum Einsatz, deren Indikatoren Userzahlen über 100, globaler Einsatz oder Unterstützung von unternehmerischen Kernprozesen wie Finanzplanung oder Risikoanalyse sind.
IT-DIRECTOR: Warum sollte sich ein Kunde überhaupt für Ihre kostenpflichtige BI-Software entscheiden?
K. Raue: Er erhält damit mehr Funktionen und die Möglichkeit, größere BI-Umgebungen mit geschäftskritischen Daten zu implementieren. Auch besitzen wir ein günstiges Lizenzmodell mit einer Concurrent-User-Struktur. Das macht es für Kunden attraktiv, den Schritt von Open Source hin zur kommerziellen Version vorzunehmen, zumal sie dann auch Zugang zu dem von den Anwendern im letzten BARC-BI-Survey mit Platz 1 in der Zufriedenheit ausgezeichneten Support haben.
IT-DIRECTOR: Werden Open-Source-Anwender in der Regel zu Premium-Kunden?
K. Raue: Insbesondere die Kunden in fernen Ländern arbeiten häufig sehr lange mit der Open-Source-Lösung. Demgegenüber lernen uns viele deutsche bzw. europäische Kunden über die quelloffene Version kennen und entscheiden sich bereits nach der ersten Installation für die Premium-Ausgabe – auch, weil wir sie unmittelbar unterstützen können.
IT-DIRECTOR: Kann man direkt nach dem Download mit der Software arbeiten?
K. Raue: Hier kommt unser auf Excel und Spreadsheet basierendes Konzept zum tragen, denn fast alle Finanzmitarbeiter und Controller kennen sich sehr gut damit aus. Zwar haben wir Jedox Palo deutlich über die reinen Excel-Funktionen hinaus erweitert – etwa durch das multidimensionale Datenmodell oder die zentrale Datenhaltung –, dennoch ist vieles so, wie es Excel-User vermuten würden. Von daher arbeiten viele Nutzer nach wenigen Stunden Übung mit Jedox Palo operativ.
Darüber hinaus bieten wir Schulungen oder Webseminare an. Möchte ein Anwender ein größeres BI-Projekt starten, bei dem beispielsweise die Anbindung an SAP notwendig ist, leistet unser Consulting Unterstützung.
IT-DIRECTOR: Eine SAP-Schnittstelle ist in der Community-Version also nicht inbegriffen?
K. Raue: Es ist ein ETL-Werkzeug (Extract, Transform, Load) enthalten, das den Datentransfer von Vorsystemen wie z.B. Navisionoder relationaler Datenbanken von Microsoft, Oracle oder IBM … in den Jedox Palo Server vornimmt. Da eine SAP-Datenintegration jedoch deutlich komplexer ist, mussten wir mehr Entwicklungsaufwand leisten und bieten diese nur in der Premium-Variante an. Das heißt, wir unterstützen den Datenimport aus Vorsystemen mit der Open-Source-Version, möchte ein Unternehmen eine komfortable SAP-Schnittstelle nutzen, lassen wir uns dies über Lizenzgebühren vergüten.
Das SAP ERP oder SAP BW stellen ideale Datenquelle im operativen Bereich dar, mit denen man die Datenbereitstellung sehr gut abdecken kann. Von daher ist nicht nur unsere Technologie vollständig kompatibel, sondern wir agieren auch als Partner der Walldorfer.
IT-DIRECTOR: Was entgegnen Sie bösen Zungen, die behaupten Jedox biete ein reines Excel-Add-on?
K. Raue: Hinter unserer Lösung steckt eine professionelle BI-Architektur. Allein das Frontend, mit dem man auf die Daten zugreift, orientiert sich an Excel. Damit gewinnen wir schnell die Akzeptanz der Nutzer. Dies wiederum lässt die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Durchführung des BI-Projekts deutlich ansteigen.. Es ist besser Excel in das BI-System zu integrieren, als durch ein Excel-Verbot eine unkontrollierbare Excel-Schattenwirtschaft zu erzeugen.
IT-DIRECTOR: In welchen Bereichen – über das Controlling und Finanzwesen hinaus – lohnt sich der Einsatz Ihrer BI-Lösung?
K. Raue: Oftmals wollen Fachabteilungen wie das Marketing oder der Vertrieb auf ihre Anforderungen hin ausgerichtete BI-Systeme aufbauen. Der Verkauf kann dann die Daten etwa nach Regionen, Produkten oder bestimmten Zeiträumen dediziert analysieren und planen.
Es gibt Kunden, die unsere Software im Bereich der Webseitenanalyse einsetzen. Andere wiederum nutzen sie für statistische Auswertungen in der Produktentwicklung oder die Auswertung von Qualitätsdaten in der Produktion. Letztlich steht Jedox Palo für eine multifunktionale Kalkulations-Engine – sozusagen der große Bruder von Excel – und kann für das Zahlenmanagement in fast allen Branchen und Abteilungen herangezogen werden.
Als Klassiker gelten aber nach wie vor die Bereiche Controlling, Finanzen, Planung, Budgetierung oder Forecasting. Denn hier ist der Leidensdruck der Unternehmen am stärksten, da bereits minimale Zahlendreher einen großen Schaden anrichten können.
IT-DIRECTOR: Startet eher eine Fachabteilung oder der CIO eine Jedox Palo-Einführung?
K. Raue: Wir richten uns vor allem an Fachabteilungen, die zügig eine genau für sie passende BI-Software einführen wollen. Fachanwender können unsere Software selbst einführen, administrieren und modellieren. Die IT-Abteilung unterstützt, wenn es um die Themen Infrastruktur, Security und den Datenzugriff aus den Vorsystemen geht.
IT-DIRECTOR: Dann bleiben die IT-Verantwortlichen außen vor?
K. Raue: Sicher fühlen sich die IT-Mitarbeiter manchmal übergangen oder rollen zunächst mit den Augen. In der Regel bemerkt die IT-Abteilung aber recht schnell, dass sie entlastet wird, da die Fachabteilung knifflige BI-Modellierungen nun selbst vornehmen kann. Bemerken die ITler außerdem, mit welch geringen Betriebskosten unsere BI-Software genutzt werden kann, finden sie Gefallen daran, sie auch in anderen Abteilungen einzuführen.
IT-DIRECTOR: Welche BI-Funktionen fragen Ihre Anwender derzeit verstärkt nach?
K. Raue: Sicherlich gibt es mitunter ein neues Features, über das sich die Anwender freuen. Allerdings handelt es sich hierbei eher um Spielereien, denn die Frage nach der Kernfunktionalität von BI-Systemen ist eigentlich gelöst. Inzwischen geht es vielmehr darum, zu welchen Kosten, innerhalb welcher Zeit und mit welcher Performanz man ein BI-System implementieren und nutzen kann.
IT-DIRECTOR: Gerade hinsichtlich der Abfragegeschwindigkeit spielen In-Memory-Technologien ihre Stärke aus ...
K. Raue: Genau. Bei uns erweitert die Nutzung der Graphics Processing Unit (GPU) die In-Memory Analyse der Daten auf quasi Echtzeitniveau. Dabei nutzen wir den Grafikprozessor als Performance-Booster für die „Olap Acceleration“ großer Datenbestände. Wir lassen in puncto Schnelligkeit sowohl im Analyse- als auch im Planungsbereich alle anderen BI-Systeme hinter uns.
IT-DIRECTOR: Aber ist die In-Memory-Technologie nicht längst ein alter Hut?
K. Raue: Die ersten In-Memory-Systeme kamen bereits Mitte der 80er Jahre heraus – allerdings noch mit einigen Kinderkrankheiten behaftet. Zwar war die Geschwindigkeit der Abfragen bereits sehr hoch, der Speicherplatz reichte jedoch häufig nicht aus und war zudem noch sehr teuer.
Von daher nutzte man Relational Online Analytical Processing (Rolap) und arbeitete mit auf Disk gespeicherten Daten, wobei der Speicherplatz aber ebenfalls beschränkt war. Ein weiteres Problem: Nur zwei Prozent der auf der Disk gespeicherten Daten waren Rohdaten, bei 98 Prozent handelte es sich um die zwischengespeicherten, aggregierten Daten. Heute speichert man diese Daten nicht ab, sondern berechnet sie in Echtzeit, weshalb man ein immenses Speichervolumen einspart. So benötigt man bei In-Memory-Verfahren heute selten mehr als 4 oder acht Gigabyte Speicher.
Der Durchbruch von In-Memory-Technologien erfolgte Mitte des letzten Jahrzehnts. Wir selbst nutzen die In-Memory-Technik seit der Produkteinführung von Jedox Palo im Jahr 2005.
IT-DIRECTOR: Wie wenden Sie die Technik an?
K. Raue: Vor vier Jahren entdeckten wir die GPU-Technologie für uns. Diese ist äußerst preiswert, da der zugrundeliegende Forschungsaufwand von der Gaming Community für ihre 3D-Computerspiele geschultert wurde. Prozessorhersteller wie Nvidia bemerkten schnell, dass man solche Prozessoren auch im Businessbereich anwenden kann. Eine Premium-Version der Grafikkarte kostet dann allerdings nicht mehr 300, sondern bis zu 2.000 Euro.
Diese Technik bietet zwei Vorteile: Zum einen arbeiten hier statt Zwei- oder Vier-Kerne-Prozessoren bis zu fünfhundert oder mehr Kerne parallel. Sie bieten somit eine viel höhere Rechenleistung als etwa herkömmliche Intel-Architekturen. Bei der GPU-Technik greifen die Prozessoren nicht auf den normalen Arbeitsspeicher des Rechners, sondern auf den der Grafikkarte (Video RAM) zu – mit einer zehnfach höheren Zugriffsgeschwindigkeit und damit extrem hoher Performance. Möchte man In-Memory-Technologien effizient nutzen, sollte man die GPU und nicht die CPU nutzen.
IT-DIRECTOR: Können Sie die Unterschiede hinsichtlich der Geschwindigkeit beziffern?
K. Raue: Da wir Jedox Palo sowohl als CPU- als auch GPU-Variante anbieten, können wir dies tatsächlich genau beziffern. Je nach Analysefall verzeichnen wir Performanceverbesserungen um den Faktor 20 bis hin zum Faktor 400. Dies hängt immer davon ab, wie der Olap-Würfel gestaltet oder die Abfrage strukturiert ist. Sehr positiv wirkt sich die GPU-Technologie im Bereich der Top-Down-Planung aus – hier erhalten wir eine Performancesteigerung um den Faktor 300.
IT-DIRECTOR: Wofür braucht man dann noch eine CPU-Version?
K. Raue: Sie ist etwas kostengünstiger, da man keinen zusätzlichen Grafikprozessor benötigt. Darüber hinaus gibt es Anwendungen mit geringeren Datenmengen, bei denen eine GPU-Version überdimensioniert wäre. Die GPU-Version bietet insbesondere für Big oder Extreme Data eine unheimliche Leistungsreserve.
Bislang setzt noch kein anderer BI-Anbieter auf die GPU-Technik, weshalb wir einen großen Innovationsvorsprung besitzen. Bei unseren Mitbewerbern muss man mitunter Hardware im fünf- bis sechsstelligen Bereich betreiben, damit die In-Memory-Technologie funktioniert. Die GPU Hardware ist da deutlich billiger.
IT-DIRECTOR: Einer Ihrer Marktbegleiter ist die SAP AG ...
K. Raue: Ja, wobei wir davon profitieren, dass viele Kunden mit der Abfrageperformance im BI-System der Walldorfer nicht zufrieden sind. So führte beispielsweise der SAP-Anwender Süddeutscher Verlag Jedox Palo zunächst als Ergänzung für seine Planung ein. Nachdem die Verantwortlichen bemerkten, dass unsere BI-Software dieselbe Funktionspalette deutlich kostengünstiger und performanter abdecken kann, löste man die SAP BW komplett ab. Heute nutzt der Verlag unsere Software für seine Analysen und Planungen.
IT-DIRECTOR: Woran scheitern BI-Projekte in der Regel?
K. Raue: Neben den soeben erwähnten Performanceproblemen trifft man häufig auf mangelnde Datenqualität in den Vorsystemen. Bis zu 80 Prozent des Gesamtaufwands für ein BI-Projekt macht die Datenbereitstellung bzw. -bereinigung aus.
Das es Probleme bei Datenqualität und -bereitstellung gibt, ist sicherlich einer der Gründe, warum in den Unternehmen noch so viele Excel-Tabellen kursieren. Die Gefahr: Die User arbeiten in ihrer eigenen kleinen Welt mit Zahlen und Informationen, die sie selber bestimmen können. So kommt es schnell zur „multiplen Version der Wahrheit“.
IT-DIRECTOR: Was bremst ein BI-Projekt noch aus?
K. Raue: In einer aktuellen Erhebung befragte das Analystenhaus Barc die Anwender nach den Projektlaufzeiten der BI-Projekte, die letztlich gescheitert sind. Das Ergebnis: Je länger ein BI-Projekt dauerte, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, dass es fehlschlug. Der Umkehrschluss lautet daher: Will man BI erfolgreich einführen, sollte man sich für ein System mit kurzer Implementierungsdauer entscheiden. Ein Kollege aus der BI-Branche brachte dies auf den Punkt: „Alles in der IT, was länger als sechs Monate dauert ist kein Projekt, sondern ein Problem.“
IT-DIRECTOR: Lassen Sie uns abschließend auf einen aktuellen Trend zu sprechen kommen: Was halten Sie von Cloud Computing?
K. Raue: Würde es die heiße Diskussion um Datensicherheit nicht geben, wäre Cloud Computing dank vieler Vorteile längst in jedem Unternehmen Realität. Denn dass Bezugsmodell vereinfacht die Administration, beschleunigt die Verfügbarkeit von Ressourcen und senkt die Einführungs- sowie Unterhaltskosten.
IT-DIRECTOR: Gibt man seine Daten in externe Hände, weiß man nie genau, wer darauf zugreifen kann ...
K. Raue: Möchte jemand Unbefugtes an die Daten ran, schafft er dies zumeist auf extern wie intern vorgehaltenen Systemen. Von daher ist es eigentlich egal, ob die Daten in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum liegen.
Oder was passiert mit den Unternehmensdaten auf einem Laptop, das verloren geht oder gestohlen wird? Dieser Fall tritt sicherlich häufiger ein als es einem Hacker gelingt, in ein SSL-System einzubrechen. Meines Erachtens handelt es sich bei der Sicherheitsdiskussion um die Cloud zumeist um emotionale Argumente religiöser Natur.
Unabhängig von der Sicherheitsdiskussion überwiegen jedoch die Vorteile von Cloud-Modellen wie „BI as a Service“. Der Nutzen hinsichtlich Kosten und Implementierung ist so hoch, dass diese Restangst verschwinden wird. Von daher denke ich, dass sich Cloud Computing in den nächsten fünf bis zehn Jahren auch hierzulande durchsetzen wird.
IT-DIRECTOR: Bieten Sie bereits Lösungen für Mobile BI an?
K. Raue: Ja, das ist ein ganz wichtiger Trend, der sich Hand-in-Hand mit dem Thema Cloud-Computing entwickelt. Wir unterstützen mobile Business Intelligence und bieten im Appstore von Apple und im Android-Marketplace die entsprechenden Apps zum Download an.
Kristian Raue
Alter: 50
Ausbildung: Diplom-Wirtschaftsingenieur
Werdegang: Unternehmensberater u.a. bei Kienbaum Unternehmensberatung, Gründer und CEO der Intellicube AG
Derzeitige Position: Gründer und Vorstand der Jedox AG
Hobbys: Katamaran-Segeln, Beach-Volleyball, Modellflug
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