09.01.2012
Unternehmen
Von: Nicole Körber

Verband Organisations- und Informationssysteme richtet sich neu aus

Der Anwender steht im Zentrum


Der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI) richtet sich neu aus. Einen zentralen Stellenwert erfahren dabei die Anwender.
Waren die Anwender bislang unterrepräsentiert, bilden sie künftig mit den von ihnen erwarteten Lösungsanforderungen den neuen Mittelpunkt im Geschehen des VOI. Dies hat unmittelbare Auswirkung auf die Neuausrichtung und spiegelt sich in einer überarbeiteten Verbandsstruktur wider, heißt es. Die damit verbundenen vier zentralen Elemente, die unmittelbar auf den ECM-/DMS-Anwender zielen, lassen sich wie folgt beschreiben:



  • Direkte Kontaktaufnahme für Anfragen und Reaktion mittels neu verteilter Aufgaben zwischen Vorstand und Geschäftsführung.
  • Erweiterte mediale Möglichkeiten, sich über aktuelle Entwicklungen auf dem ECM-/DMS-Feld informieren zu können.
  • Aus Anwendersicht unmittelbar auf ECM-/DMS-nahe Ergebnisse Einfluss zu nehmen, also bei der Erarbeitung praxisnaher Lösungen oder aber bei der theoretischen Aufbereitung von Themen mitmachen zu können.
  • Den VOI zu erleben, hierzu gehören Messeauftritte, Vortragsreihen und Publikationen genauso, wie die Mitarbeit und das Networking in den Gruppen des VOI.


Die Anwender stehen künftig im Fokus des Fachverbandes. Dazu sagt Petra Greiffenhagen, Vorstandsvorsitzende des VOI: „Durch die Einbindung der Anwender in die Verbandsarbeit wollen wir unsere Position als Interessenvertreter der Branche stärken. Dabei orientieren wir unsere Aktivitäten künftig an den aktuellen fachlichen und IT-bezogenen Anforderungen der Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.“ Interessenten sollen über Anwendungsbeispiele einen unmittelbaren Praxisbezug, der ihnen transparent den Nutzen von DMS- und ECM-Systemen darstellt, erhalten. Eine der neuen Schnittstellen, über die solche Informationen fließen können, ist der sogenannte Info-Point, heißt es. Potentielle Kunden, Institutionen oder Behörden können hier konkrete Fragen an die Experten richten. Sie werden zur Beantwortung umgehend an die zuständigen VOI-Institutionen weitergeleitet, heißt es weiter.

Für Frage- und Problemstellungen kümmern sich in Zukunft die neuen Solution Center. Laut Verband werden in diesem Rahmen künftig unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen konkrete Anwendungsbeispiele entwickelt und vorgestellt. Weiterhin befasst sich das neu gegründete Solution Center E-Mail-Management mit Methoden, Werkzeugen und Technologien für ein effizientes E-Mail-Management.

Der Begriff der VOI Competence Center (CC) bleibt erhalten – jedoch werden diese Gruppen inhaltlich völlig neu ausgerichtet. Als Wissenszentren des VOI, die Themen pro aktiv aufnehmen, übergreifend auch über den VOI hinaus diskutieren und aufbereiten, werden sie in der Zukunft flexibel geführt werden und agieren können. VOI-Mitglieder sollen sich künftig zu einem aktuellen Thema kurzfristig und temporär in einem CC zusammenfinden, Lösungsansätze entwickeln und nach außen tragen um dann das jeweilige CC aufzulösen und sich einem neuen Thema zuzuwenden. Unabhängig davon wird es auch weiterhin bestimmte Competence Center als Wissens-Pools geben, die mittel- und langfristig Bestand haben werden, hierzu gehören aktuell die CCs ECM in the Cloud, IT-Sicherheit und Compliance, Steuern & Recht sowie Standards und Normen ECM. Innerhalb der Regionalgruppen wird der VOI gelebt – sie bilden jeweils das Rückgrat des VOI vor Ort, heißt es. Mitglieder, Anwender und Gäste können in diesem Rahmen miteinander sprechen und Erfahrungen austauschen.

www.voi.de

Bildquelle: © Rainer Sturm/pixelio.de


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