02.04.2012
Enterprise Resource Planning
Von: Ralf M. Haassengier

DMsprint von Cormeta

Automatisiertes Reklamationsmanagement

Die Cormeta AG, Anbieter von SAP-Add-ons für das effiziente Credit und Risk Management, bringt im Frühjahr 2012 mit DMsprint eine neue Lösung für das Reklamationsmanagement (Dispute Management) auf den Markt.


Das branchenübergreifende Add-on ist laut Anbieter hoch automatisiert und voll in SAP integriert. Mit dem neuen Angebot erweitert die Cormeta ihr Portfolio zum Credit und Risk Management, das unter anderem die Lösungen KVsprint (Kreditversichungsmanagement), RMsprint (Risikomanagement) und CGsprint (Einbindung von Wirtschaftsauskünften) umfasst.

Um ihre Liquidität zu sichern, müssen Unternehmen forderungsbezogene Kundenreklamationen und Klärungsfälle schnell und endgültig bearbeiten. In vielen Branchen halten Kunden immer wieder Teilbeträge einer fälligen Rechnung zurück oder bezahlen überhaupt nicht. Scheint die Rechnung unklar oder zu hoch, geht damit meist eine telefonische oder schriftliche Reklamation einher. Je nach Komplexität der Rechnung sind davon unterschiedliche Bereiche eines Unternehmens betroffen, weshalb der Sachverhalt abteilungsübergreifend geklärt werden muss. Häufig läuft dieser Prozess jedoch außerhalb des SAP-Systems und manuell ab. Das Zusammentragen der notwendigen Informationen sowie die Bearbeitung selbst erzeugen dabei hohen Aufwand und Kosten.

Durch die nahtlose Integration in die buchhalterischen Prozesse des ERP-Systems von SAP, kann bei der Bearbeitung einer Reklamation auf alle relevanten Daten und Entwicklungen zugegriffen werden. Damit erhält der Sachbearbeiter Einblick in den gesamten Vorgang und kann über Abteilungsgrenzen hinweg wirken. Zudem wird die Bearbeitung im SAP-System hochautomatisiert ablaufen, was Bearbeitungsdauer und Fehlerquote drastisch senkt. DMsprint liefert zusätzlich seine Informationen an RMsprint, dem Scoring-Modul der Cormeta. Für Kunden, die zum Beispiel auf Grund erhöhter Reklamationsfälle auffällig werden, soll somit direkt eine Aktualisierung des Kundenratings erfolgen können. Ergebnis laut Unternehmen: Höhere Effizienz und Transparenz in der Reklamationsbearbeitung, geringere Prozesskosten, eine höhere Kundenzufriedenheit sowie reduzierte Außenstände.

DMsprint ist workflow-orientiert. Der Sachbearbeiter legt einen Reklamationsfall im System an, der nun als zentraler Ordner für den Klärungsprozess fungiert. Hier hinterlegt der Anwender Informationen wie Reklamationsgrund, Status, offener Betrag, Kundenhistorie und Kontaktdaten. Während die relevanten Daten zusammengeführt werden, fallen Redundanzen und Unstimmigkeiten auf und werden beseitigt. So stehen zur Klärung der Reklamation verlässliche und stets aktuelle Informationen zentral und transparent in einem System zur Verfügung. Bei Kundenrückfragen zu einer Reklamation kann so schnell und zuverlässig Auskunft gegeben werden.

Weil DMsprint innerhalb des SAP-Systems abläuft und komplett integriert ist, fallen keine neuen Kosten für Hardware und Schnittstellen sowie deren Pflege an. Außerdem ermöglichen die aufbereiteten und bereinigten Daten einen schnelleren Zugriff für Auswertungen aller Art.

www.cormeta.de


Bildquelle: © s.media/pixelio.de


Aktuelle Ausgabe

Titelinterview: Webbasiertes ERP-System
mit Markus Hirth, John GmbH

Video-überwachungstechnik
IT-Sicherheit auf dem Firmengelände

IT-Virtualisierung
Welche Virtualisierungslösungen im Mittelstand?

Neue Wege des Arbeitens

Windows 8
Mit mehr Sicherheit besser - und flexibler

Das neue Office
Immer und überall produktiv

Internet Explorer
Der Webbrowser rückt in den Fokus

Interview mit Markus Hirth, Leiter IT und Controlling der John GmbH.

Im Interview mit Markus Hirth, Leiter IT und Controlling der John GmbH. Der Produzent von PVC-Bällen setzt seit langem auf ein webbasiertes ERP-System...mehr lesen »

IT Mittelstand Newsletter
IT-Sicherheit: Moderne Videoüberwachung

Es tut sich was in Sachen Videoüberwachung auf dem Firmengelände: Neue Analysefunktionen, integrierte Sabotageerkennung und Software-Tools, die datenschutzrelevante Themen wie die Mitarbeiterüberwachung am Arbeitsplatz auf technischer Ebene verhindern. Doch bevor ein System ausgewählt und Kamerastandorte bestimmt werden, muss die „Hürde“ Betriebsrat genommen werden...mehr lesen »