06.05.2010
Zeitschriften

Agent überwacht Kundenportale

Der Automobilzulieferer Henniges aus Rehburg setzt den Value Chain Agent der Reutlinger iPoint-Systems GmbH ab sofort in den Bereichen Qualitätsmanagement und im Vertrieb für die Überwachung von kundenspezifischen Dokumenten und Normen ein.


Bei dem 500 Mitarbeiter starken Hersteller von Form- und Verbundteilen sowie Glasumrahmungen und Karosseriedichtungen mussten bisher 25 Mitarbeiter selbst auf die Portale der Automobilhersteller und OEMs zugreifen, weitere 25 Mitarbeiter Kundenanforderungen und Normen beschaffen und verwalten. „Nun haben sie wieder mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben“, begründet Herbert Schieche, EDV-Leiter bei Henniges, die Software-Investition.

Der iPoint Value Chain Agent stellt sicher, dass jeder Geschäftsbereich bei Henniges die nötigen Portal- und Webservice-Informationen zur richtigen Zeit und im richtigen Format erhält. Dazu besucht der Value Chain Agent automatisch in regelmäßigen Abständen die Portale der OEMs. Dort überprüft er die Änderungen und meldet diese selbstständig beim Zulieferer.

Beim Automobilhersteller hinterlässt die Integrationssoftware einen digitalen Fingerabdruck, der signalisiert, dass der Zulieferer zur geforderten Zeit auf dem Portal war. Außerdem extrahiert, konvertiert und integriert der Value Chain Agent die Daten in die IT-Infrastrukturen des Zulieferers. Fordert der Hersteller Daten an, sendet die Software die Daten an das Herstellersystem zurück – eine bidirektionale Integration, die automatisch im Hintergrund läuft.


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Industrie 4.0 ist ein Schlagwort, die Vision dahinter ist mitunter nicht ganz so eingängig. Folgender Definitionsversuch trifft es relativ gut:
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