Logistiker sind besonders
Bergisch Gladbach, im September 2010 – Transportunternehmen haben in der Regel mit besonderen Anforderungen an eine Rechnungswesenlösung zu kämpfen.
Stellt ein Kreditor doch im Falle von Sub-Unternehmerschaft bei Spediteuren auch gleichzeitig einen Debitor dar. Die resultierenden Mischkonten bedürfen dann einer speziellen Behandlung in der Buchhaltung. Durch die jahrelange Logistikererfahrung der K+H Software KG sind solche Besonderheiten keine Herausforderung mehr für das Germeringer Softwarehaus. Sowohl Luft- und Seefracht- als auch Land- und Schienentransporteure zählen zu den Kunden der Germeringer. Die Zielsetzung der mittelständischen bis großen Kunden war häufig die gleiche: Eine kosteneffiziente, international und unternehmensweit einsetzbare und dennoch standardisierte Rechnungswesenlösung.
Den jüngsten Logistikkunden, die Geis Group, „überzeugten neben der internationalen Ausrichtung vor allem die vielen logistikspezifischen Funktionalitäten“, so Jürgen Hess, Abteilungsleiter Buchhaltung bei der Hans Geis GmbH + Co. Der weltweit agierende Logistikdienstleister ist zu Wasser, zu Luft und auf der Straße für seine Kunden im Einsatz. Die K+H punktete mit einer mehrsprachigen Anwendung und dem mandantenübergreifenden Berichtswesen. In drei Ländern löst das webbasierte Rechnungswesen Fimox nun DCW ab, und das nicht zuletzt aufgrund der funktionalen Nähe zu dem ehemaligen Mannheimer Softwareanbieter.
Zentraler Adressstamm
Für internationale Unternehmen ist die Möglichkeit nach mehreren Bewertungsarten, wie dem HGB und IFRS, parallel zu buchen oft besonders wichtig. Die Germeringer bieten hierzu die Möglichkeit, nationale wie internationale Bewertungsarten nebeneinander innerhalb eines Mandanten zu führen. Alle maßgeblichen Auswertungen stehen jederzeit bilanztypgerecht auf Knopfdruck zur Verfügung. „Das erhöht auch unterjährig die Entwicklungstransparenz.“, so Arne Claßen, Geschäftsführer der K+H Software KG. Zudem können die Jahresabschlussarbeiten und Überleitungen am Geschäftsjahresende effizienter gestaltet werden. Ebenso ist die parallele Bewertung nach Handels- und Steuerrecht gemäß dem aktuellen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz BilMoG, durchführbar. Durch die dezentrale Struktur von internationalen Transportunternehmen, bietet sich oft eine webbasierte und damit zentral installierbare Finanzsoftware an. So können Mitarbeiter von allen Standorten weltweit und von zu Hause über einen gängigen Webbrowser auf die zentrale Anwendung zugreifen.
Entscheidend für Logistiker ist das operative Geschäftsergebnis. Die GuV, kurzfristige Erfolgsrechnungen oder betriebswirtschaftliche Kennzahlen bilden dabei in der Regel die Basis für Unternehmensentscheidungen. Umso wichtiger erscheint ein zentraler Adressstamm, der von allen Anwendungsbereichen einer Finanzbuchhaltung und für alle Mandanten zugänglich ist. Der Germeringer Anbieter setzt deshalb auf eine integrierte Lösung mit einer breiten Palette an mandantenübergreifenden Berichten, wie OP-Auswertungen, die im Standard integriert sind. „Das ermöglicht eine schnellere und einfachere Bedienung. Über das flexible Berichtswesen ist die Ausgabe im integrierten Excel nur ein Mausklick weit entfernt.“, sagt Arne Claßen. Sämtliche Daten werden in Bruchteilen von Sekunden miteinander vernetzt und sind bis auf die Belegebene nachvollziehbar.
Zur betriebswirtschaftlichen Planung werden jedoch häufig weitere Daten hinzugezogen: Neben der Umsatz- und Zahlungsanalyse, nach z.B. Kunden oder Ländern, spielt auch die Liquidität eine Hauptrolle. Durch die zahlungstermingerechte Planung der kurz- und langfristigen, einmaligen und wiederkehrenden Geldein- und -ausgänge, können voraussichtliche Liquiditätslücken entdeckt und rechtzeitig geschlossen werden. Ausgehend von den Banksalden und der Kreditlinie wird eine Vorschau erstellt, welche die Fimox-Liquiditätsentwicklung auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis mandantenübergreifend auswertbar macht. Zusammen mit der im Rechnungswesen integrierten Limitkontrolle zur Überwachung von internen und versicherten Kreditlimits, stellt der Anbieter sicher, dass die liquiden Mittel immer überwacht werden. Nur so lassen sich Investitionen optimal planen. Um zusätzlich Forderungsausfällen vorzubeugen, muss möglichst früh erkannt werden, wo sie drohen und wenn sie drohen, sollte ein Forderungsmanagement greifen. Die Antwort: Einzelmahnungen per Post oder E-Mail, mehrsprachige Mahnschreiben, sowie die systemgesteuerte Weitergabe von Forderungen an Inkassobüros.
Fimox Erlebnistag 2010
Am 4. Oktober 2010 veranstaltet das Softwarehaus K+H einen kostenfreien Erlebnistag rund um seine Finanzsoftware Fimox. Den Besuchern wird eine Live-Präsentation der Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung und Finance Intelligence geboten. Diskutiert werden aktuelle Themen wie die Liquiditätsplanung, das mandantenübergreifende Berichtswesen oder die Controlling-Funktionalitäten in der Finanzsoftware.Im Anschluss an die Veranstaltung lädt K+H alle Teilnehmer auf das Münchner Oktoberfest ein, das in diesem Jahr 200 Jahre alt wird.
Die Plätze für eine Teilnahme am Erlebnistag sind begrenzt; die Anmeldung ist möglich unter: www.kh-software.de/fimoxErlebnistag
Titelinterview
mit Ralf Ahamer, Vorstand der Hotel.de AG
Software
DMS: Durchblick im Dokumenten-Dickicht
Infrastruktur
Sicherheit: Ausspioniert und ausgeraubt!
Interview mit Ralf Ahamer, Vorstand der Hotel.de AG für Marketing, Produktmanagement und IT über über den Einfluss von Mobilität und Social Media auf das Konsumentenverhalten... mehr lesen »
Die Informationsflut in den Unternehmen steigt ununterbrochen. Auch Mittelständler haben mit
ihr zu kämpfen und setzen vermehrt auf ent-
sprechende Dokumentenmanagementsysteme (DMS). Doch was ist hier sinnvoller – der Einsatz einer Inhouse-Lösung oder die Cloud-Variante?... mehr lesen »
Nicht nur für Großkonzerne, sondern auch im Mittelstand stellt das Thema Industriespionage ein immer größeres Problem dar. Warum gibt es noch immer so viele Sicherheitslücken in der Unternehmens-IT und wo kommen die Angreifer her?... mehr lesen »
















